Die Macht der Soft Skills

… und wie sie deinen LinkedIn-Vertrieb ankurbeln werden

Ein schicker Event, ein interessanter Messestand, die Kaffeepause auf dem Kongress: Hier ist es relativ einfach, mit Menschen rund um ein Thema ins Gespräch zu kommen. Doch leider werden Live-Begegnungen immer seltener und für mehr und mehr Unternehmen ist es effektiver, ein erstes Interesse über Online-Medien abzuklopfen. Das macht auch Sinn. Denn auf LinkedIn lassen sich die richtigen Ansprechpartner sehr schnell identifizieren. Doch wie kommt man ins Gespräch?

Eine spannende Frage! Als Spezialistin für LinkedIn-Kommunikation stehe ich meinen Kunden dabei zur Seite, ihren Vertrieb und ihre Reputation durch gezielte Aktivitäten auf der weltweit größten Business Plattform zu stärken. Heute möchte ich über die entscheidende Bedeutung von Soft Skills sprechen. In einer digitalen Welt, in der der persönliche Kontakt oft auf der Strecke bleibt, kann deine Fähigkeit zum Beziehungsaufbau in der virtuellen Welt den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg ausmachen. Warum? Es ist auch auf LinkedIn eine Binsenwahrheit: Wie man in den Wald schreit, hallt es zurück. So wie du auf Menschen zugehst, werden auch die Reaktionen ausfallen. Und wer will schon von jetzt auf gleich tief in die Materie einsteigen. Viel einfacher ist es, sich erst einmal wohlwollend zu beschnuppern. Deshalb lass uns genauer betrachten, wie Soft Skills dein Kommunikationsverhalten, deinen Erfolg und letztendlich deine Vertriebsergebnisse positiv beeinflussen werden.

  • Einfache Kommunikation – stell dich in die Schuhe deiner Zielgruppe. Du möchtest, dass deine Leser dich verstehen und sich mit dir verbinden. Eine Studie von LinkedIn zeigt, dass Beiträge, die in einfacher Sprache verfasst sind und die Realität deiner Leser im Blick haben, eine um 40% höhere Interaktionsrate erzielen. Indem du dein Thema aus dem Blickwinkel deiner Zielgruppe kommunizierst und Fachjargon vermeidest, kannst du deine Botschaft effektiver vermitteln und potenzielle Kunden ansprechen.
  • Zugänglichkeit – eine Beziehung aufbauen. Bevor du in den Vertriebsmodus wechselst, solltest du zunächst eine Beziehung zu deinen potenziellen Kunden aufbauen. Laut einer Umfrage von LinkedIn bevorzugen 82% der Befragten Gesprächspartner, die sich als vertrauenswürdige Ressourcen präsentieren und nicht nur als reine Verkäufer. Du kannst dies erreichen, indem du Humor einsetzt, Anerkennung aussprichst und persönliche Geschichten teilst. Zeige deine Menschlichkeit und gewinne das Vertrauen deiner Zielgruppe. Am besten kommst du rüber, wenn du über dich selbst lachen kannst.
  • Damit sind wir bei Humor. Klar, das schadet nicht. Allerdings sollte es sich um angemessenen Humor handeln. Schadenfreude, Häme, Verunglimpfungen werden sich eher negativ auf dich selbst auswirken. Auch politischer Humor hat auf LinkedIn nichts zu suchen. Sympathisch wirkt es jedoch, wenn Du es verstehst, dich selbst nicht zu ernst zu nehmen oder wenn du zeigst, dass du Spaß mit deinen Mitarbeitern und Kollegen hast. Hier halte ich es mit William Shakespeare, der meinte: „Um ernst zu sein, genügt Dummheit, während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerlässlich ist.“
  • Persönlichkeit: Aktuelle Ereignisse bieten eine großartige Möglichkeit, deine Persönlichkeit zu zeigen: Laut einer Studie von LinkedIn erhalten Beiträge, die sich auf aktuelle Ereignisse beziehen, eine um 29% höhere Interaktionsrate. Nutze diese Chance, um nicht nur über branchenrelevante Themen zu sprechen. Klar sollst du dein Fachwissen unter Beweis stellen, doch vor allem gilt es, dich als Mensch mit Ecken und Kanten zu präsentieren. Dadurch weckst du das Interesse deiner potenziellen Kunden und erzeugst eine Grundlage für weitere Gespräche. Aber auch hier gilt es vorsichtig zu sein: Nicht gleich in den höchsten Gang schalten! Und Themen wie Religion, Politik etc. solltest du tunlichst vermeiden.

Beziehungen aufbauen, ohne sich persönlich kennen zu lernen. Das ist wie ein Diplom in Diplomatie und – es ist ein Balanceakt. Denn jeder muss für sich selbst definieren, wie er sich darstellt und was er kommuniziert.

Als Beraterin und Ghostwriter für meine Kunden gebe ich auch dir gerne konkrete Unterstützung, den richtigen Ton zu finden und Vertrauen aufzubauen. Vor allem aber berate ich dich zu Strategien, die dir die Türen zu deinen neuen Kunden öffnen.  

Hast du konkrete Fragen? Gern stehe ich dir für ein Gespräch zur Verfügung. Such dir hier einfach einen Termin aus.

 

Führungskräfte und Vertriebsleiter auf LinkedIn: Die Zeit ist jetzt!

Netzwerken und die richtigen Inhalte auf LinkedIn zeigen sich unterm Strich: in harten Umsatzzahlen.

Wer meinen Blog regelmäßig liest, ist sich im Klaren darüber, dass LinkedIn längst nicht mehr nur eine Plattform zum Vernetzen von Job-Suchenden und Arbeitgebern ist. Es ist mittlerweile zu einem wichtigen Instrument für Führungskräfte und Vertriebsleiter geworden, die verstanden haben, dass durch regelmäßiges Posten und Netzwerken unterm Strich auch der Umsatz profitiert. Vor allem in Branchen wie HighTech oder Consulting macht es  Sinn, das Netzwerk auszubauen und damit seinen Einfluss in der Branche zu erhöhen. Doch warum ist es so wichtig, auf LinkedIn präsent zu sein und welche Vorteile bringt das Netzwerken auf dieser Plattform?

Das Wichtigste zuerst: LinkedIn ist die weltweit größte professionelle Netzwerkplattform mit über 830 Millionen Mitgliedern in über 200 Ländern. Das bedeutet, dass sich hier nahezu alle wichtigen Entscheidungsträger und Meinungsführer, nicht nur aus HighTech und Consulting, tummeln. Durch das Vernetzen auf LinkedIn bauen Top-Executives und Vertriebsleiter ihr Netzwerk gezielt aus und knüpfen wertvolle Kontakte. Diese Kontakte können nicht nur bei der Suche nach neuen Mitarbeitern oder potenziellen Kunden helfen, sondern auch bei der Positionierung des eigenen Unternehmens als Meinungsführer in der Branche.

Content is King

Doch Vernetzen allein reicht nicht aus, um den maximalen Nutzen aus LinkedIn zu ziehen. Es kommt neben der Gestaltung des eigenen Profils natürlich auch auf den Inhalt an, den man auf der Plattform teilt. Ein guter Mix aus eigenen Inhalten, wie z.B. Blog-Beiträgen oder Fachartikeln, und geteilten Inhalten von anderen Meinungsführern in der Branche, kann dabei helfen, das eigene Profil als Experte in einem bestimmten Bereich zu positionieren. Persönliches und Alltägliches machen die Kontaktaufnahme leicht und laden zum Gespräch ein. Und durch das Teilen von Inhalten anderer Meinungsführer kann man das eigene Netzwerk erweitern und wertvolle Kontakte knüpfen.

Unterstütze Dein Vertriebsteam mit Netzwerken auf LinkedIn

Doch was bringt das alles letztendlich? Ganz einfach: Networking auf LinkedIn kann sich direkt auf den Umsatz auswirken. Eine Studie von LinkedIn ergab, dass Unternehmen, die ihre Mitarbeiter dazu ermutigen, aktiv auf LinkedIn zu sein und sich zu vernetzen, einen um 45% höheren Umsatz pro Mitarbeiter erzielen als Unternehmen, die das nicht tun.   Die Studie zeigt auch, dass LinkedIn-Nutzer im Schnitt 50% eher geneigt sind, Geschäfte mit einem Unternehmen abzuschließen, mit dem sie auf der Plattform vernetzt sind. Führungskräften kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Sie agieren als Verstärker. Eine Studie des US-Beratungsunternehmens Qnary* spricht hier eine deutliche Sprache. 

So gaben im Jahr 2020 „40 % der Befragten an, dass sie mit größerer Wahrscheinlichkeit bei einer Marke kaufen würden, wenn sie einem ihrer Führungspersönlichkeiten folgen. In diesem Jahr (Anmerkung des Autors: 2022) ist diese Zahl auf 53,3 % angestiegen. Dieser Anstieg […] zeigt, dass mehr Kommunikation von vertrauenswürdigen Quellen oder Führungspersönlichkeiten einen Einfluss auf harte Umsatzzahlen hat. Verbraucher und Unternehmensleiter wenden sich an Führungskräfte, Manager, Geschäftsführer, bevor sie einen Kauf tätigen.“*

Was lernen wir daraus? Nicht nur in der HighTech- und Consulting-Branche kommt es auf den Aufbau von Beziehungen und die Pflege von Kontakten an. Unternehmen, die auf herkömmliche Annäherungsversuche wie email- oder Telemarketing setzen, schießen sich selbst ins Bein. Wir sind im Jahr 2023: Angesprochene finden diese veralteten Arten der Kontaktaufnahme als Belästigung bzw. als Spam. Auch SEO alleine ist kein Allheilmittel. Der Mix machts und aktives Netzwerken mit den richtigen Inhalten zeigt Deinen Kunden, dass Du und dein Unternehmen auf der Höhe der Zeit seid.

Deshalb kann ich nur raten: Nutze das volle Potential von LinkedIn. Stärke Deine Position in deiner Branche, bei Deinen Zielkunden. Jetzt ist die Zeit! 

Gerne berate ich Dichzu passenden Inhalten und erarbeite mit Dir eine Strategie, mit der Du dich auf LinkedIn zum Meinungsführer machst und Dein Angebot wirkungsvoll positionierst.

Wenn Du möchtest, such Dir doch gleich einen Termin für ein 30-minütiges Gespräch aus.

PS: Was macht die Kundenansprache über LinkedIn eigentlich so besonders und interessant? Im Grunde liegt ihr ein völlig neuer Vertriebsansatz zugrunde. Mehr dazu hier.

*Quelle: QNARY.com, 2022, The Changing Face of Executive Reputation

Bratwurst, Beer, and Business: Die Deutschen und LinkedIn

oder: How Germans Can Play With Habits

Ich habe auf LinkedIn Kontakte aus vielen Ländern und bekomme natürlich mit, was man in welchen Communities so postet. Ich selbst schreibe übrigens auch hauptsächlich in Englisch – der weltweiten Business-Sprache. In meinem Feed landen die unterschiedlichsten Inhalte. Von interessanten Pressenews über interne Updates, urkomische Comics bis hin zu tief bewegenden persönlichen Geschichten ist die ganze Bandbreite menschlicher Kommunikation vertreten. Auch die kulturellen Unterschiede festzustellen, finde ich amüsant. Denn wenn ich auch kein Schubladendenker bin, so kommt mir doch beim Stöbern in LinkedIn ganz unwillkürlich der Gedanke, dass die Deutschen nun mal ein Volk von Ingenieuren sind. Weltberühmt durch ihre Genauigkeit. Auch deutschsprachige Nicht-Ingenieure verbreiten viel Expertentum und Detailwissen. Wenn es dagegen um Spaß geht, tritt man in Deutschland eher auf die Bremse. Wieviel erfrischender finde ich da meine Freunde aus USA, Großbritannien oder den Niederlanden. Da wird locker über Gott und die Welt gesprochen, schräger Humor, Lifestyle-Witz oder beißende Kommentare passen sich mit Business-relevanten Inhalten zu einem Gesamtkunstwerk zusammen.

Herkunft spielt eine Rolle auf LinkedIn

Meine Beobachtungen stimmen mit den Erkenntnissen vieler Social-Media Experten überein. Bei aller Internationalität spielt in der Kommunikation auf LinkedIn die Herkunft eine viel größere Rolle, als man denkt und es ist nicht nur eine Binsenwahrheit, dass der Deutsche durch seine Detailverliebtheit auffällt, der Brite durch seinen außergewöhnlich trockenen Humor und der Holländer durch seine entwaffnende Direktheit.

Es gibt also einige Unterschiede bei der Nutzung von LinkedIn durch deutsche Geschäftsleute im Vergleich zu ihren Kollegen aus dem englischsprachigen Raum.

Zunächst ist es wichtig zu wissen, dass LinkedIn in Deutschland im Vergleich zu den Vereinigten Staaten und anderen englischsprachigen Ländern noch eine relativ neue Plattform ist. Obwohl es LinkedIn bereits seit 2003 gibt, hat das Businessnetzwerk in Deutschland erst in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Daher gibt es immer noch einige Unterschiede bei der Nutzung der Plattform durch deutsche Experten und Berufstätige.

Ein großer Unterschied besteht tatsächlich darin, dass die Deutschen in ihrer Kommunikation auf LinkedIn eher zurückhaltend und formell sind. Englischsprachige Fachleute sind oft „more casual“ und persönlicher in ihren Interaktionen und nutzen Humor und Geschichten, um Verbindungen aufzubauen. In Deutschland hingegen konzentriert man sich eher auf Fakten und Daten. Deutsche können – vor allem auf Personen aus dem englischen Kulturkreis – in ihrer Kommunikation ernst oder sehr zurückhaltend wirken. Vielleicht liegt es auch daran, dass man in der deutschen Sprache erst mal das Thema „Du?“ oder „Sie?“ bewältigen muss. Einige meiner Freunde verwenden mittlerweile gerne den Hashtag #gerneperdu. Auch viele Unternehmen wollen sich die lange Quälerei nicht mehr antun. Aber das macht jeder, wie er will.

Titel und Qualifikationen werden in Deutschland höher gewertet.

Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass deutsche Berufstätige bei der Erstellung ihres LinkedIn-Profils oft mehr Wert auf ihre akademischen und beruflichen Qualifikationen legen. Das liegt zum einen daran, dass akademische Titel und Qualifikationen in Deutschland einen hohen Stellenwert haben. Zum anderen wird in Deutschland LinkedIn immer noch in erster Linie als Instrument für die Stellensuche und das Recruiting angesehen.

Dass aktives Netwerken auch Recruiter auf den Plan ruft, ist jedoch seit langem ein offenes Geheimnis: Executive Search und Netzwerken/Geschäftsentwicklung gehen auf LinkedIn Hand in Hand und vornehme Zurückhaltung bringt weder geschäftliche Lorbeeren noch gute Angebote.

Sichtbarkeit ist alles!

Wie kannst du also auf dich aufmerksam machen? Hier sind ein paar Praxis-Tipps:

  1. Erstelle ein starkes Profil: Ja, deutsche Fachkräfte legen großen Wert auf akademische und berufliche Qualifikationen. Stell jedoch auch sicher, dass dein LinkedIn-Profil deine Werte und Ziele klar und prägnant hervorhebt. Zeige dich als Mensch mit Humor und Verstand.
  2. Engagiere dich in Gruppen: LinkedIn-Gruppen sind eine gute Möglichkeit, mit anderen Fachleuten in deiner Branche in Kontakt zu treten und dein Netzwerk auszubauen. Suche nach Gruppen, die für dein Fachgebiet relevant sind, und beteilige dich an Diskussionen und Unterhaltungen. Sprich als Mensch, so wie du dich mit Kollegen unterhalten würdest.
  3. Inhalte teilen: Das Teilen von Artikeln, Blogbeiträgen und anderen Inhalten, die sich auf deine Branche beziehen, ist eine gute Möglichkeit, dein Fachwissen zu demonstrieren und deine Glaubwürdigkeit auf der Plattform zu steigern.
  4. Sei regelmäßig aktiv: Wenn du regelmäßig mit deinen Kontakten „sprichst“, deren Beiträge likst und kommentierst, baust du tragfähige Beziehungen auf und zeigst dich mit deiner Persönlichkeit, mit deinem Humor und mit deiner Erfahrung. Schau hier mal meine Angebote dazu an.
  5. Sei authentisch und mutig: Probier´ einfach mal aus, weniger formell zu sein und etwas von dir selbst zu zeigen. Scheue dich nicht, deine Interessen und Hobbys außerhalb der Arbeit mitzuteilen oder Humor und Geschichten zu verwenden, um mit anderen in Kontakt zu treten.

Geh am besten einen Schritt und schau, was passiert: Welches Feedback bekommst du? Anerkennende Likes? Nette Kommentare? Dann bist du auf dem richtigen Weg.

Aber Achtung: Politisches oder Religiöses solltest du außen vor lassen. Damit trittst du zu schnell ins Fettnäpfchen. Das hat auch im Business nichts verloren.

Deutsches Bier als Business-Enabler

Zum Schluss hier noch ein Rat einer guten Freundin aus Den Haag: Auch wenn das deutsche Bier sehr gut schmeckt: Alles bierernst zu sehen, steht den Deutschen einfach nicht.

Wenn ich dir zu deinem Profil oder zu deinem Auftreten auf LinkedIn Feedback geben kann oder du eine Begleitung oder Starthilfe für LinkedIn suchst, ruf gerne bei mir durch oder reserviere dir einen Termin in meinem Kalender.

Eva

Neues Jahr, neuer Look – auch auf LinkedIn!

Ein All-Star LinkedIn-Profil ist die Mühe wert! Auf diese drei Elemente solltest du deine Aufmerksamkeit richten.

Ein alter Bekannte meinte einmal: Blogs sind wie Haie: Wenn sie sich nicht bewegen, sterben sie (Da hab ich doch tatsächlich auch mal wieder was über die Meeresfauna gelernt!).

Mit deinem LinkedIn Profil verhält es sich ähnlich! Es ist definitiv besser, wenn sich hier etwas regt und du dich nicht auf dem „perfekten“ Profil – deinen Lorbeeren aus vergangenen Tagen – ausruhst.

Wenn du möchtest, dass dein Unternehmen wächst, gedeiht und sich in die richtige Richtung weiter entwickelt, rate ich dir, auch dein Profil immer wieder mit kritischem Auge zu überprüfen. Das neue Jahr ist die perfekte Gelegenheit dazu.

Die drei wichtigsten Elemente deines Profils sind dein Foto, dein Banner und deine Message. Warum? Weil sie ganz oben sichtbar sind und darüber entscheiden, ob dein Besucher weiter nach unten scrollt und mehr über dich wissen will. Ob er vielleicht sogar den Link zu deiner Website oder zu deinen Posts und Artikeln findet. Oder ob er sich zumindest ansieht, welche Kontakte ihr gemeinsam habt.

Daher hier meine Profi-Tipps zu diesen drei wichtigen Elementen:

Dein Foto

Wusstest du, dass ein LinkedIn Profil mit Foto 21x häufiger aufgerufen wird, als eines ohne Foto? Dass diese Person mehr als 30x mehr Nachrichten bekommt, als wenn sie kein Foto von sich in ihrem Profil hätte?

Das ist nicht verwunderlich. Jeder will sich ein Bild von dem Menschen machen, mit dem er kommuniziert. Und ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte.

Daher sollte es

  • keine Filter oder sonstigen Schnickschnack haben
  • nicht schwarz/weiß sein
  • dich von den Schultern aufwärts zeigen.
  • so scharf sein, dass es auch auf dem Handy noch gut zu erkennen ist.

Vor allem sollte dein Bild die richtige Botschaft transportieren. Wenn du neue Kunden gewinnen möchtest, solltest du offen, sympathisch und professionell daher kommen. Wie ein Mensch, mit dem man gern ins Gespräch kommt. Abhängig davon, welche Menschen du ansprechen möchtest, ist professionell natürlich weit interpretierbar. Als Rechtsanwältin erwartet man von dir sicher ein anderes Auftreten als von einem Yoga-Lehrer.

Profitipp:

Investiere in ein professionelles Foto. Geh zu einem guten Fotografen, der dich gut in Szene setzt. Alternativ höre wenigstens auf das Feedback guter Freunde. Oft täuscht einen die eigene Wahrnehmung und man greift zu einem Foto, das unsympathisch, sexy oder auf eine andere Weise ungeeignet ist.

Dein Banner

Das Banner – frei gestaltbar – ist wie auch dein Foto ein Moment der Wahrheit. Hier kannst du wirklich viel über dich sagen und eine Einladung aussprechen, weiter zu gucken.

Ein Foto von dir in Aktion sagt hier möglicherweise schon viel. Vielleicht zeigt es dich im Gespräch mit Kunden oder es zeigt ein Werkstück, das du für deinen letzten Kunden gebaut hast.

Wenn du jedoch Schwierigkeiten hast, ein solch aussagekräftiges Bild zu finden, rate ich dir dazu, dein Banner tatsächlich zu gestalten. Da kannst du mehrere Bild- und Schriftelemente zusammenfügen und zu einem einladendem Ganzen gestalten. Vielleicht willst du ein Zitat mit einem Bild kombinieren oder auf einen aktuellen Event hinweisen.

Der Angler weiß: Der Wurm muss dem Fisch schmecken. Denk deshalb immer daran, dass dein Banner nicht dir, sondern deinen zukünftigen Kunden gefallen muss. Richtig austoben ist also nicht angesagt. Setze Gimmicks wie Leuchtschrift oder Bewegtbilder eher nicht ein. Dein Kunde will nicht überfrachtet werden. Er muss sich ja erst einmal zurechtfinden, und verstehen, was du anbietest.

Profitipp

Es gibt schon viele kostenlose Tools, mit denen du dein Banner auch als Laie selbst gestalten kannst. Ein Beispiel ist www.canva.com. Einfach registrieren und loslegen. Das Design das du dir erstellt hast, wird automatisch gespeichert und du kannst es dir im passenden Format downloaden (bzw. auf LinkedIn hochladen).

Deine Message

Auf Deine LinkedIn-Überschrift solltest du großen Wert legen und dir eine passende Zeile gut überlegen. Vielleicht legst du dir ja einen Pool von guten Schlagzeilen zu, den du immer wieder erweiterst und aktualisierst?

Wichtig sind: Schlüsselwörter (#hashtags), Zielpublikum, dein Alleinstellungsmerkmal

Eine perfekte Schlagzeile spricht – wie sollte es anders sein – deine Kunden und Klienten an. Sie verspricht Wert und Lösungen – eben die Vorteile, die Menschen durch die Zusammenarbeit mit dir haben. (das Problem, das Sie lösen bzw. die Lösungen, die Sie anbieten).

Wie bei allen Online-Inhalten ist auch deine LinkedIn-Überschrift nach Schlüsselwörtern (Keywords) durchsuchbar.

Alles, was in einer Suchmaschine gesucht wird, gilt als Schlüsselwort, egal ob es sich dabei um ein einzelnes Wort oder eine Phrase handelt.

Sie sollten Ihre Überschrift (und Ihr Profil) mit Schlüsselwörtern optimieren, damit Sie besser gefunden werden. SEO (Search Engines) ist auf LinkedIn von großer Bedeutung.

Wenn Du deine Schlüsselwörter  klug wählst, kletterst du in den Suchergebnissen sofort nach oben und erscheinst auf der ersten Seite der LinkedIn-Suche.

Profitipp

Such doch mal auf LinkedIn nach Schlüsselwörtern, indem du in der Suchleiste deinen Begriff mit dem Hashtag-Zeichen # vorab eingibst. Du erhältst idealerweise ein Ergebnis darüber, wieviele Follower der eingegebene Hashtag hat. Darauf basierend kannst du dir deine Hashtags selbst zusammenstellen. Beachte dabei aber, dass allein die Anzahl der Follower nicht das wichtigste für ein gutes Set an Hashtags ist. Hier schreibe ich mehr darüber.

Hast du Fragen darüber, wie du dein Linkedin-Profil perfekt gestaltest? Hier kannst du einen persönlichen Workshop buchen. Oder willst du erst mal mit mir sprechen? Gerne. Such dir einfach einen Termin aus.

Nur eine „message in a bottle“ oder die große Welle?

 7 Tipps zum Schreiben auf LinkedIn

Wenn du nicht willst, dass deine Nachricht verloren im großen weiten LinkedIn-Ozean treibt, gibt es neben den Hashtags noch einiges beim Schreiben zu beachten.

Hier sind meine besten Tipps:

1. Wie geht Business-Sprech in deiner Zielgruppe? Stimm dich darauf ein

Das Publikum, das LinkedIn nutzt, hat berufliches oder geschäftliches im Sinn. Daher ist es ratsam, es entsprechend zu behandeln. Zum einen sollten sich Deine Beiträge auf LinkedIn inhaltlich von deinem privaten Facebook oder Insta-Account unterscheiden. Zum anderen sollten sie auch die Tonalität in unterschiedlichen Branchen berücksichtigen: Ein Anwalt wird sich anders ausdrücken, als ein Coder. Ein PR-Mann anders als ein Landschaftspfleger.

Das bedeutet, dass Deine Inhalte themenbezogen, professionell und verbindlich gestaltet sein sollten. Es bedeutet auch, dass Du Deinen Ausdruck und die Wortwahl anpasst, wo und wann immer es nötig ist, um nicht von den Inhalten, die Du vermitteln willst, abzulenken.

2. Poste häufig genug, um wahrgenommen zu werden.

Wie bei jeder anderen Social-Media-Plattform ist es auch bei LinkedIn wichtig, den richtigen Posting Rhythmus zu finden. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Denk daran, dass LinkedIn einen Algorithmus verwendet, der bestimmt, was in den Updates deines Netzwerkes angezeigt wird. Zu häufiges Posten kann sich auch negativ auf Deine Impressionszahlen auswirken.

Wie oft Du posten solltest, findest du heraus, indem Du dich an den Top-Influencern deiner Branche orientierst. Sie posten zwar mehrmals pro Woche, aber nicht jeden Tag. Sie haben ein gutes Gespür dafür, wann es zu viel wird. Richte dich nach ihrem Beispiel.

3. Mach deine Beiträge bunt.

Textwüsten liest keiner mehr und ein bisschen Spaß darf auch auf LinkedIn sein. Achte bei deinen Beiträgen daher auf Abwechslung: Neben einem inhaltlich wertvollen Post mit Bild, schadet es nicht, einmal ein Video aus der Kaffeeküche zu posten (Chef beim Spülen des Geschirrspülers!). Daneben macht sich eine Umfrage gut. Abwechslung in deiner Contentstrategie und visuelle Elemente sorgen dafür, dass dein Beitrag im Veröffentlichungsalgorithmus von LinkedIn gut platziert wird und dein Zielpublikum auf Dich aufmerksam wird. Übrigens: Die Bildersuche muss nicht immer kompliziert sein. Auch ein Kommentar zu einem entweder auf LinkedIn oder in anderen Online-Plattformen erschienenen Artikel produziert ganz automatisch ein Bild, da der Link auch das Bild des Artikels mit importiert.

4. Achte auf Deine Überschriften

Gute Überschriften sind eine hohe Kunst und in der LinkedIn-Welt der Schlüssel zu hohen Konversionsraten. Die besten Überschriften sind vor allem kurz und auf den Punkt. Ganz besonders kreativ sind Überschriften, wenn sie Unerwartetes erzählen. Ein Beispiel, das ich kürzlich gelesen habe: „Blogs sind wie Haie“. Da war ich zu neugierig, als dass ich den Artikel nicht gelesen hätte. … Fazit: Gut gemacht! Denn auch mir hat diese Überschrift einen Grund zum Klicken gegeben.

5. Mit Links zu den richtigen Websites machst du deine Beiträge wertvoller

Neben Hashtags haben auch Links zu Meinungsführern in deiner Branche einen großen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg deiner LinkedIn-Aktivitäten. Wenn du also an deiner „Authority“ bauen möchtest, verwende Links, um Deine Argumente zu verdeutlichen, bekannte Quellen zu referenzieren und dich damit in der Nähe von den Big Players zu positionieren.

Viel Spaß beim Posten wünscht dir

Eva

Experte UND Partylöwe: Mit Kommentaren zum Erfolg auf LinkedIn

Stell dir vor, du bist Spezialist zu einem speziellen Thema und veröffentlichst regelmäßig Artikel und Fachbeiträge zu deinem Fachgebiet. Ansonsten lebst du aber in deinem Kämmerchen und fühlst dich ziemlich wohl in deinem Einsiedlertum. Denkst du, du wirst als Experte Anerkennung finden? Wirst du zu Vorträgen oder als Gesprächspartner in einer Podiumsdiskussion eingeladen werden? Wirst du lukrative Aufträge abschließen? Wohl eher nicht. Vielleicht bist du in einer kleinen Expertencommunity gern gesehen. Aber in barer Münze wird sich dieser Austausch wohl nicht auszahlen.

Wechseln wir nun die Szenerie und begeben wir uns auf LinkedIn. Auch hier kannst du Artikel über Artikel, Blogbeitrag über Blogbeitrag veröffentlichen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass niemand deine Texte liest. Warum wohl? Du connectest vielleicht nicht mit deinem Zielpublikum.

Und damit kommen wir auch schon auf die wichtige Funktion des Kommentierens: LinkedIn-Kommentare sind weit mehr als nur eine Nebenbeschäftigung. Richtig eingesetzt, können sie dein Netzwerk erweitern, Beziehungen aufbauen und dir neue berufliche Chancen eröffnen. In diesem Blogpost zeige ich dir, warum Kommentieren auf LinkedIn so effektiv ist:  

Expertentum braucht den Small Talk

Du denkst, LinkedIn dreht sich nur ums Posten? Falsch gedacht! Kommentare ermöglichen dir echte, persönliche Interaktionen – wie ein kurzes, privates Gespräch mit dem Autor eines Beitrags. 

Wenn dein Kommentar relevant, emotional oder inspirierend ist, bleibt dein Name hängen – und zwar nicht nur beim Autor, sondern auch bei dessen Netzwerk. Durch kontinuierliches, durchdachtes Kommentieren baust du langfristig Beziehungen auf und erweiterst dein Einflussgebiet.

Funktioniert das wirklich, oder ist das nur ein „Hack“?

Gute Kommentare sind kein kurzfristiger Trick, sondern eine bewährte Strategie. Stell dir vor, du triffst jemanden, der dich auf Anhieb beeindruckt. Genau dieses Gefühl kannst du mit deinen Kommentaren erzeugen – beim Ersteller des Beitrags den du kommentierst aber auch bei anderen Lesern.

Mit durchdachten Kommentaren kannst du Türen öffnen, von deren Existenz du vorher nichts wusstest.

Warum bekomme ich keine Reaktionen auf meine Kommentare?

Vielleicht kommentierst du schon seit Monaten, ohne dass sich etwas tut. Das liegt oft an zwei Dingen:

  1. Mangel an Substanz: Viele Kommentare sind oberflächlich oder bieten keinen Mehrwert.
  2. Fehlendes Ausdrucksstärke: In Gesprächen nutzen wir Mimik und Gestik, um Emotionen zu vermitteln. Online zählt nur der Text. Ohne Übung wirken Kommentare oft missverständlich oder emotionslos.

Die Lösung? Eine klare Strategie, wie du wertvolle Inhalte schreibst, die authentisch und fesselnd wirken.

Wie unterscheide ich mich von meinen „Kommentar-Konkurrenten“?

Die Konkurrenz bei Beiträgen mit vielen Kommentaren kann einschüchternd wirken. Aber keine Sorge: Qualität schlägt Quantität.

Von 100 Kommentaren sind vielleicht 90 belanglos. Ein durchdachter, einzigartiger Kommentar bringt dich sofort in die Top 10. Es geht nicht darum, besser als alle zu sein – sondern darum, unvergesslich zu sein.

Kleiner Tipp am Rande: KI ist hier oft nicht soo gut. Die besten Kommentare entstehen von Hand.

Wann sehe ich Ergebnisse?

Wenn du motiviert bist und regelmäßig kommentierst, kannst du erste Reaktionen innerhalb von ein bis zwei Wochen erwarten. Beziehungen brauchen jedoch Zeit. Manche Kontakte entwickeln sich sofort, andere über Monate.

Der Schlüssel ist, dranzubleiben. Mit der richtigen Technik steigen deine Chancen langfristig erheblich.

Fazit

LinkedIn-Kommentare sind dein geheimer Schlüssel zu besseren Verbindungen, mehr Sichtbarkeit und spannenden Möglichkeiten. Mit der richtigen Strategie machst du aus jeder Interaktion einen bleibenden Eindruck.

Hast du jetzt Lust darauf bekommen, deine Expertise mit dem perfekten Touch Party Talk hervorzuheben? Gern zeige ich dir, wie du die häufigsten Fehler vermeidest und schnell sichtbare Ergebnisse erzielst. Ich freue mich auf das Gespräch mit dir. Such dir am besten hier gleich einen Termin für ein Telefonat mit mir aus.

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Das neue Zusammenspiel: Social Marketing löst Telemarketing ab und wird messbare erste Vertriebsinstanz

Wie können Sie als ein Anbieter unter vielen die wachsende Tendenz zur Onlinerecherche zu Ihrem Vorteil nutzen? Ganz einfach: Seien Sie im Web als sichtbar und bieten Sie relevante Inhalte an. Dazu sollte Ihre Inhalte genau auf die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielkunden abgestimmt sein. Und Onlinepräsenz bedeutet hier nicht nur Ihre Website: Ganz wichtig sind die Profile Ihrer Mitarbeiter in den großen Businessplattformen wie auch Ihre Unternehmensseite dort.

Telemarketing Mitarbeiter entwickeln sich zu Social Selling Profis

Das Onlinemarketing übernimmt dabei mehr und mehr die Rolle, die früher die Inside-Sales Mitarbeiter oder das Telemarketing innehatten. Über LinkedIn und relevanten Content wecken Sie Aufmerksamkeit und ziehen Besucher auf Ihre Website. Durch individuelle CTAs (Call to Actions) und Downloadangebote filtern Sie nach Interessen und bekommen die für Sie wichtigen Opt-ins. Idealerweise bekommen Sie bereits die jetzt schon ganz spezifische Kundenanfragen. Doch auch wenn diese noch auf sich warten lassen, ist das kein Drama. Jeder, der noch nicht so weit ist, wird einfach weiter mit den richtigen Inhalten versorgt.

Die Aufgaben des Telemarketings haben sich also drastisch verändert. Kommunikationsstarke Mitarbeiter telefonieren nicht mehr. Cold calls, wie sie im komplexen B2B noch vor 10 Jahren üblich waren, entsprechen nicht mehr der Business-Etiquette. Was jetzt zählt, sind regelmäßige Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Mitarbeiter weisen auf interessante Kundenveranstaltungen hin, weisen auf relevante Inhalte hin und dienen als qualifizierte erste Ansprechpartner. Sie leiten auch konkrete Anfragen an den passenden Kollegen weiter. Daneben bespielen sie auch die Beziehungsebene und lassen etwas aus dem Unternehmensalltag sehen: Da gibt es viel zu erzählen: der neue Kollege ist endlich da. Schnuffi, die Unternehmenskatze hat einen neuen Lieblingsmenschen, der Chef hat beim Rafting eine echt gute Figur gemacht. Gemeinsam mit Ihren Vertriebskollegen repräsentieren Sie das Unternehmen nach außen und vermitteln so das Bild eines Unternehmens. Menschlich. Fachlich kompetent. Kommunikativ. Serviceorientiert.

Marketing wird die erste Vertriebsinstanz

Der Vertrieb hat das Marketing lange Zeit etwas abfällig mit dem Produzieren von netten Bildchen oder dem Verteilen von Kugelschreibern auf Messen gleichgesetzt. Dies hat sich im Zeitalter der Messbarkeit der Aktivitäten stark verändert. Das moderne Marketing ist nun die Instanz am Anfang des sogenannten ‚Leadtrichters‘. Es ist für das Produzieren und Qualifizieren von sogenannten ‚Leads‚ zuständig, also dafür, möglichst viele potenzielle Kunden zu identifizieren und auf ihre Reise durch den Leadtrichter zu schicken. Die Prozesse und Methoden, die es dabei ergreift, werden immer transparenter und machen den Beitrag des Marketing am Vertriebserfolg eindeutig messbar. Je mehr qualifizierte Leads vom Marketing gewonnen werden, desto mehr Umsatz kann der Vertrieb generieren.

Möchten auch Sie Ihre Kommunikationsstrategie auf den neuesten Stand bringen?

Das neue Messaging: Positionierung statt Bauchladen

Klar, wer mehr anbietet, kann mehr verkaufen. Es ist verständlich, dass Unternehmen oft dem Irrglauben verfallen, Marktpotenzial zu verlieren, wenn sie sich zu stark positionieren. Das Gegenteil ist der Fall!

Unternehmen, die auch in der schönen neuen digitalen Welt erfolgreich sein möchten, sollten etwas zu sagen haben: Zu einem ganz speziellen Thema. Für eine klar definierte Branche. Klar zugeschnitten auf einen Ansprechpartner, der ein spezifisches Problem zu lösen hat. Ihm sollten sie zeigen: Wir kennen uns aus in deinem Problem. Wir wissen, womit du es zu tun hast. Wir können helfen. Über diese Expertise – verschlagwortet mit Keywords – werden Sie von denen gefunden, die genau Ihre Kompetenz suchen.

Der Wandel zum Lösungsanbieter (das bedeutet: Lösungen anzubieten, keine Produkte!) bringt also unweigerlich die Frage nach der Positionierung mit sich. Zeigen Sie in Ihrem Wissensbereich Autorität und Kompetenz. Beides muss sehr prägnant kommuniziert werden. Je klarer Sie Ihre Kernkompetenz formulieren, desto klarer heben Sie sich vom Wettbewerb ab und werden als Spezialist wahrgenommen. Nur als Autorität für Ihr Thema bekommen Sie Lösungskompetenz zuerkannt.

Wenn Sie sich also vornehmlich im herstellenden Mittelstand bewegen und dort besonders viel Erfahrung bei der Implementierung von Enterprise-Resource-Planning-(ERP)-Systemen gesammelt haben, sollten Sie genau das kommunizieren und sich für diese Zielgruppe als Partner der Wahl empfehlen. Durch Ihren Expertenstatus vermeiden Sie die Gefahr, im Preiskampf mit Mitbewerbern unterzugehen. Zudem können Sie interne Prozesse, wie etwa die Angebotserstellung oder die Kalkulation von Projekten, effizienter gestalten und werden sich im Laufe der Zeit zum anerkannten Experten auf Ihrem Gebiet entwickeln.

Kontaktieren Sie mich gerne, damit wir eine Positionierung für Sie erarbeiten. Einfach hier einen Termin für ein erstes Gespräch buchen. Ich freue mich auf Sie!