Warum sichtbare Führung auf LinkedIn heute direkt Umsatz schafft

Die meisten Führungskräfte unterschätzen LinkedIn noch immer massiv – und lassen damit messbaren Umsatz liegen.

  • Unternehmen mit starker Executive-Präsenz auf LinkedIn erzielen nachweislich bis zu 45 % mehr Umsatz pro Mitarbeiter
  • 78 % der Social Seller übertreffen ihre Kollegen ohne Social Media Nutzung im Vertrieb
  • Über 50 % der Entscheider kaufen eher bei Unternehmen, deren Führungskräfte sichtbar und aktiv kommunizieren
  • Inhalte von Führungskräften generieren im Schnitt 8x mehr Engagement als Unternehmensseiten

Das sind keine weichen Image-Faktoren. Das sind harte Business-Kennzahlen.

Und genau hier liegt der strategische Hebel für Berater, Geschäftsführer und Vertriebsleiter.

LinkedIn ist längst ein Umsatzkanal – kein Karriereportal

Wer LinkedIn noch als digitales Adressbuch betrachtet, denkt zu klein.

Mit über 1 Milliarde Nutzern weltweit – darunter ein Großteil relevanter Entscheider – ist LinkedIn heute einer der effektivsten Kanäle für:

  • Positionierung als Thought Leader
  • Aufbau von Vertrauen vor dem ersten Gespräch
  • Verkürzung von Sales-Zyklen
  • Erhöhung von Deal-Qualität und Abschlussquoten

Gerade im Consulting, High-Tech und B2B-Vertrieb gilt:
Nicht Sichtbarkeit ist das Problem – sondern Relevanz.

Executive Presence: Warum Führungskräfte der stärkste Wachstumstreiber sind

Die entscheidende Veränderung:
Menschen kaufen nicht mehr primär von Unternehmen. Sie kaufen von Menschen.

Studien zeigen:

  • Über 53 % der Entscheider geben an, eher bei einem Unternehmen zu kaufen, wenn sie dessen Führungskräften folgen
  • Führungskräfte wirken als Vertrauensmultiplikatoren – weit über klassische Marketingkanäle hinaus

Das bedeutet konkret:
Ihr Profil ist kein Lebenslauf. Es ist ein aktiver Bestandteil Ihres Vertriebssystems.

Praxisperspektive: Warum ich LinkedIn konsequent als Vertriebshebel sehe

Ich komme selbst aus dem Vertrieb und Business Development.
Ich habe über Jahre hinweg erlebt, wie sich Märkte verändern – und wie sich der Zugang zu Kunden grundlegend verschiebt.

Klassische Kaltakquise, generische E-Mails oder rein technische SEO-Strategien stoßen zunehmend an ihre Grenzen.

Was heute funktioniert, ist:

  • Vertrauen vor dem ersten Gespräch
  • Relevanz statt Reichweite
  • Sichtbarkeit von Expertise durch echte Perspektiven

Genau deshalb betrachte ich LinkedIn nicht als Marketing-Spielwiese, sondern als strategischen Vertriebskanal.

Denn am Ende zählt nicht, wie viele Menschen deinen Beitrag sehen –
sondern wer danach mit dir sprechen will.

Content entscheidet: Sichtbarkeit ohne Substanz bringt nichts

Netzwerken allein reicht nicht.

Was den Unterschied macht, ist ein klarer, strategischer Content-Ansatz:

  • Eigene Perspektiven statt austauschbarer Inhalte
  • Einblicke in Entscheidungen, Erfahrungen und Herausforderungen
  • Positionierung zu relevanten Branchenthemen
  • Gezielte Kombination aus fachlichen und persönlichen Impulsen

Der Effekt:
Du wirst nicht nur gesehen – man erinnert sich an dich, du wirst eingeordnet und angesprochen. (Lies dazu auch: Followerzahlen sind nicht alles)

LinkedIn als Vertriebshebel: Was Unternehmen konkret gewinnen

Richtig eingesetzt, wirkt LinkedIn direkt auf deine Pipeline:

  • Höhere Inbound-Anfragen
  • Bessere Gesprächsqualität im Erstkontakt
  • Stärkeres Vertrauen vor dem Pitch
  • Nachhaltigere Kundenbeziehungen

LinkedIn dreht den klassischen Vertrieb um:
Kunden kommen vorbereitet ins Gespräch.

Fazit: Wer jetzt nicht sichtbar ist, wird später übersehen

LinkedIn ist kein Trend. Es ist ein struktureller Wandel im B2B-Vertrieb.

Für Berater und Führungskräfte bedeutet das:
Wer heute nicht aktiv gestaltet, wie er wahrgenommen wird, überlässt diesen Raum dem Wettbewerb.

Jetzt ist der Zeitpunkt, um:

  • deine Expertise sichtbar zu machen
  • dein Netzwerk strategisch auszubauen
  • deinen Vertrieb nachhaltig zu stärken

Wenn du LinkedIn gezielt als Umsatzkanal nutzen möchtest, unterstütze ich dich dabei, eine klare Positionierung und wirksame Inhalte zu entwickeln – abgestimmt auf deine Zielkunden und deine geschäftlichen Ziele.

Warum Führungskräfte oft nicht auf Social Media sichtbar sind.

Wie klare Kommunikation Vertrauen schafft und die Kundenwahrnehmung stärkt

Viele Führungskräfte stehen Social Media zurückhaltend gegenüber. Sie finden, dass posten auf LinkedIn nichts bringt und nur Zeit und Nerven kostet. Zu laut, zu schnell, zu oberflächlich — so der Eindruck. Auch die Internationalität LinkedIns stellt für viele ein Hindernis dar. Da fragt man sich schnell: bin ich in dieser lauten Gesellschaft überhaupt richtig? (Dazu habe ich übrigens vor einiger Zeit bereits einen Artikel geschrieben: LinkedIn weltweit: Warum Deutsche oft zu ernst posten.)

Und tatsächlich: Viele Inhalte wirken austauschbar, unverbindlich, irrelevant.
Doch daraus zu schließen, dass Sichtbarkeit keine Rolle spielt, greift zu kurz.

Denn Kommunikation findet ohnehin statt.
Oder, wie Paul Watzlawick es formuliert hat:
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Die Frage ist also nicht, ob du sichtbar bist —
sondern wie bewusst du deine Sichtbarkeit gestaltest.

Sichtbarkeit von Führungskräften beeinflusst Vertrauen

Kund:innen entscheiden heute nicht nur auf Basis von Produkten oder Leistungen.

Sie bewerten Unternehmen auch danach, wie klar, greifbar und nachvollziehbar Führung ist.

Wenn du als Führungskraft sichtbar bist,

    • wird dein Unternehmen persönlicher
    • werden Entscheidungen verständlicher
    • entsteht Vertrauen — lange bevor ein Verkaufsgespräch stattfindet

Gerade im B2B-Bereich, wo Angebote komplex und Entscheidungen risikobehaftet sind, spielt Vertrauen eine zentrale Rolle.

Social Media — insbesondere LinkedIn — bietet dafür einen direkten Raum. Nicht als Bühne. Sondern als Kommunikationsraum.

Social Media ist keine Marketingaufgabe — sondern Führungsarbeit

Was Kund:innen wirklich wahrnehmen

Viele Organisationen delegieren Kommunikation vollständig an Marketing oder PR.
Das ist sinnvoll — aber nicht ausreichend. Denn zentrale Fragen lassen sich nicht delegieren:

    • Wofür stehen wir?
    • Wie treffen wir Entscheidungen?
    • Was ist uns wichtig?

Diese Fragen beantworten sich nicht durch Kampagnen, sondern durch sichtbare Führung. 

Beiträge, Kommentare oder Einordnungen durch dich als Führungskraft schaffen genau das: Kontext und Orientierung.

Es geht nicht darum, möglichst aktiv zu sein.
Und auch nicht darum, sich zu inszenieren. Was zählt, ist etwas anderes:

    • Klarheit statt Lautstärke
    • Einordnung statt Meinung
    • Verständlichkeit statt Fachsprache

Kund:innen beobachten sehr genau:

    • Wie spricht jemand über komplexe Themen?
    • Versteht die Person meine Probleme oder erklärt sie nur ihre Produkte?
    • Entsteht ein Gefühl von Sicherheit?

Deine Kommunikation wird so zum entscheidenden Faktor in der Wahrnehmung deines Unternehmens. Und auch du selbst baust Sichtbarkeit auf und entwickelst dich zum Thought Leader.

Typische Missverständnisse bei Führungskräften

„Ich habe nichts zu sagen.“
Doch. Du triffst täglich Entscheidungen, bewertest Situationen und setzt Prioritäten. Genau darin liegt relevanter Inhalt.

„Das ist Aufgabe des Marketings.“
Marketing unterstützt — ersetzt aber keine persönliche Einordnung durch Führung.

„Ich will mich nicht exponieren.“
Es geht nicht um Selbstdarstellung. Es geht darum, Orientierung zu geben.

Sichtbarkeit in den Sozialen Medien

Ein wirksamer Einstieg beginnt nicht mit LinkedIn Tipps für Führungskräfte, auch nicht mit Content-Plänen, sondern mit Klarheit:

  • Welche Themen betreffen deine Kund:innen wirklich?
  • Wo kannst du Einordnung geben?
  • Welche Fragen tauchen immer wieder auf?

Konkrete Ansätze:

  • kurze Einordnungen zu Entwicklungen in deinem Markt
  • Gedanken zu Herausforderungen aus deinem Alltag
  • gezielte Kommentare unter relevanten Beiträgen
  • verständliche Perspektiven auf komplexe Themen

Oft sind es gerade diese kleinen, präzisen Beiträge, die Wirkung entfalten.

Wirkung entsteht über Zeit

Sichtbarkeit ist kein kurzfristiges Instrument.
Sie entfaltet ihre Wirkung über Kontinuität.

Mit der Zeit entsteht:

  • Wiedererkennbarkeit
  • Vertrauen
  • eine klare Position im Markt

Nicht durch Lautstärke.
Sondern durch Konsistenz.

Fazit: Sichtbarkeit ist ein Teil moderner Führung

Die Aktivität von Führungskräften in sozialen Medien ist kein Trend.
Sie ist eine logische Konsequenz aus veränderten Märkten und Kommunikationsräumen.

Wer sichtbar ist, schafft Vertrauen.
Wer verständlich kommuniziert, reduziert Komplexität.
Und wer Orientierung gibt, wird als relevanter Ansprechpartner wahrgenommen.

Und ganz nebenbei gehen Umsatzzahlen nach oben.

Einladung

Wenn du deine Kommunikation als Führungskraft klarer ausrichten möchtest — und Social Media gezielt nutzen willst, ohne dich zu verbiegen — unterstütze ich dich gerne.

Lass uns reden, um deine nächsten Schritte zu klären.

LinkedIn, Podcast oder YouTube: Welche Plattform für Experten wirklich sinnvoll ist

Wie Führungskräfte und Experten die richtige Bühne für ihre Sichtbarkeit wählen

Viele Führungskräfte und Experten wissen heute:
Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor für Einfluss, Vertrauen und neue Chancen.

Doch sobald es um die Umsetzung geht, entsteht oft eine grundlegende Frage:

Wo sollte man eigentlich sichtbar sein?

Solltest Du Beiträge auf LinkedIn veröffentlichen?
Einen Podcast starten, zum Beispiel über Spotify?
Oder Videoformate auf YouTube nutzen?

Die richtige Plattform hängt weniger von Trends ab – sondern von drei entscheidenden Faktoren:

    • Deiner Zielgruppe
    • Deinen persönlichen Kommunikationsstärken
    • Deinen Themen

Warum Sichtbarkeit für Experten heute so wichtig ist

In vielen Branchen entscheiden heute nicht nur Kompetenz und Erfahrung über Einfluss. Ebenso wichtig ist, ob andere diese Kompetenz wahrnehmen können. Öffentliche Sichtbarkeit kann mehrere Vorteile bringen:

    • schnellere Vertrauensbildung

    • höhere wahrgenommene Expertise

    • neue berufliche Chancen

    • stärkere Marktpositionierung

    • größere Reichweite für Ideen und Perspektiven

Menschen folgen zunehmend Persönlichkeiten, nicht nur Organisationen. Deshalb wird strategische Sichtbarkeit zu einer wichtigen Kompetenz für Führungskräfte und Innovatoren.


Die erste Frage: Wo befindet sich Deine Zielgruppe?

Der wichtigste Faktor bei der Wahl der Plattform ist immer die Zielgruppe.

Frage dich:

    • Wo informieren sich Menschen über dein Fachgebiet?

    • Welche Plattform nutzen Entscheider in deiner Branche?

    • Wo finden relevante Diskussionen statt?

Für viele Führungskräfte und Experten ist LinkedIn deshalb der erste logische Schritt.

Hier treffen sich:

    • Unternehmer

    • Führungskräfte

    • Berater

    • Investoren

    • Branchenexperten

Andere Formate können jedoch ergänzend sehr wirkungsvoll sein.


LinkedIn: Die zentrale Plattform für Experten und Führungskräfte

LinkedIn eignet sich besonders gut für:

    • Fachbeiträge

    • kurze Analysen

    • Branchenperspektiven

    • Erfahrungsberichte aus der Praxis

Der große Vorteil:
Die Plattform verbindet fachliche Inhalte direkt mit beruflichen Netzwerken.

Wer regelmäßig Perspektiven teilt, kann dort eine klare Expertenposition aufbauen.

Vorteile von LinkedIn:

    • direkter Zugang zu Entscheidern

    • einfache Veröffentlichung von Inhalten

    • gute Sichtbarkeit innerhalb von Netzwerken

    • hohe Relevanz für Business-Themen

Für viele Experten ist LinkedIn deshalb der wichtigste Ausgangspunkt für strategische Sichtbarkeit.


Podcasts: Tiefe Gespräche und persönliche Verbindung

Podcasts sind besonders geeignet, wenn Du gerne sprichst und komplexe Gedanken entwickelst.

In Podcastformaten kannst Du:

    • Themen ausführlicher erklären

    • Interviews führen

    • Perspektiven vertiefen

    • Geschichten erzählen

Plattformen wie Spotify oder Apple Podcasts ermöglichen es Experten, über längere Formate Vertrauen aufzubauen.

Der große Vorteil von Podcasts:

Menschen hören Stimmen oft über längere Zeiträume hinweg – beim Autofahren, beim Sport oder auf Reisen.

Dadurch entsteht eine besonders starke persönliche Verbindung.


YouTube: Sichtbarkeit durch visuelle Präsenz

Videoformate auf YouTube bieten eine weitere Möglichkeit, Expertise sichtbar zu machen.

Besonders geeignet ist YouTube für:

    • erklärende Inhalte

    • Demonstrationen

    • Präsentationen

    • Interviews

Video hat eine hohe Wirkung, weil Menschen gleichzeitig sehen und hören können.

Gerade komplexe Themen lassen sich dadurch oft verständlicher vermitteln.

Der Vorteil:

YouTube funktioniert zusätzlich als Suchmaschine für Wissen.

Gut strukturierte Videos können langfristig gefunden werden. Ein weiterer Vorteil ist natürlich auch, dass es jetzt bei YouTube auch Shorts gibt, in denen du schnelle „Gedankenschnipsel“ an den Mann und die Frau bringen kannst – vergleichbar mit Tictoc.

 


Persönliche Vorlieben: Schreiben, sprechen oder präsentieren?

Neben der Zielgruppe spielt auch Deine persönliche Arbeitsweise eine wichtige Rolle.

Frage Dich ehrlich:

Schreibst Du gerne?
Dann ist LinkedIn oder ein Blog oft ideal.

Sprichst Du gerne?
Dann kann ein Podcast besonders gut zu Dir passen.

Präsentierst Du gerne vor Kamera?
Dann kann Video ein sehr wirkungsvolles Format sein.

Die beste Sichtbarkeit entsteht meist dort, wo Kompetenz und persönliche Kommunikationsstärke zusammenkommen.


Die Rolle Deiner Themen

Auch Deine Themen beeinflussen die Wahl der Plattform.

Beispiele:

Strategische Analysen funktionieren häufig sehr gut als LinkedIn-Artikel.

Erfahrungsberichte oder Gespräche eignen sich gut für Podcasts.

Komplexe Erklärungen profitieren oft von Videoformaten.

Wichtig ist dabei weniger die Plattform selbst – sondern die Relevanz Ihrer Inhalte.


Die häufigste Falle: zu viele Plattformen gleichzeitig

Viele Menschen machen einen typischen Fehler: Sie versuchen, auf allen Plattformen gleichzeitig präsent zu sein.

Das führt oft zu:

    • Zeitdruck

    • inkonsistenten Inhalten

    • geringer Wirkung

Eine bessere Strategie ist:

mit einer Plattform beginnen und dort Kontinuität aufbauen.

Später können weitere Formate ergänzt werden.


Fazit: Sichtbarkeit braucht die richtige Bühne

Strategische Sichtbarkeit bedeutet nicht, überall präsent zu sein.

Sie bedeutet, die richtige Bühne für Deine Expertise zu wählen.

Die wichtigsten Kriterien sind:

    • Deine Zielgruppe

    • Deine Kommunikationsstärken

    • Deine hemen

Wenn diese drei Faktoren zusammenpassen, kann öffentliche Sichtbarkeit enorme Wirkung entfalten.

Denn am Ende gilt eine einfache Wahrheit:

Kompetenz entfaltet ihre Wirkung erst dann vollständig, wenn sie auch gesehen und gehört wird.

Warum Kompetenz oft unsichtbar bleibt

Strategische Sichtbarkeit für Führungskräfte und Experten

Viele Führungskräfte und Experten gehen von einer einfachen Annahme aus:

Gute Arbeit setzt sich durch.

Doch in der Praxis zeigt sich oft ein anderes Bild.
Hochkompetente Menschen bleiben erstaunlich unsichtbar – während andere deutlich stärker wahrgenommen werden.

Warum passiert das?

Die Antwort liegt selten in mangelnder Kompetenz.
Sie liegt meist in fehlender strategischer Sichtbarkeit.

Kompetenz allein reicht heute nicht mehr

In der Vergangenheit konnten Karrieren häufig innerhalb von Organisationen entstehen. Leistung wurde intern gesehen und bewertet.

Heute funktioniert Wahrnehmung anders.

Entscheidend ist nicht nur was Du weißt, sondern auch:

  • ob andere davon erfahren

  • ob Deine Perspektive sichtbar wird

  • ob Du als Stimme Deines Fachgebiets wahrgenommen wirst

Gerade Plattformen wie LinkedIn haben diese Dynamik verändert.

Expertise wird zunehmend öffentlich sichtbar – oder bleibt unsichtbar.

Das Kompetenz-Paradox

Es gibt ein bemerkenswertes Muster:

Menschen mit hoher Expertise äußern sich oft vorsichtiger als andere.

Sie möchten:

  • fundiert argumentieren

  • alle Perspektiven berücksichtigen

  • nichts Unreifes veröffentlichen

Das führt dazu, dass sie weniger sichtbar sind.

Gleichzeitig treten andere mit deutlich mehr Selbstsicherheit auf – unabhängig von tatsächlicher Kompetenz.

So entsteht das Kompetenz-Paradox:

Ein wichtiger psychologischer Faktor: das Imposter-Syndrom

Ein zentraler Grund für dieses Verhalten ist ein bekanntes psychologisches Phänomen: das Imposter Syndrom.

Das Imposter-Syndrom beschreibt das Gefühl, die eigene Kompetenz sei eigentlich nicht ausreichend und man könne jederzeit „entlarvt“ werden. Selbst Michelle Obama hat einmal von diesem Gefühl gesprochen. 

Typische Gedanken sind:

  • „Ich weiß noch nicht genug.“

  • „Andere sind viel kompetenter.“

  • „Ich sollte mich noch mehr vorbereiten.“

Ironischerweise tritt dieses Gefühl besonders häufig bei sehr qualifizierten Menschen auf. Und oft bei Frauen.

Viele erfolgreiche Führungskräfte berichten, dass sie lange gezögert haben, öffentlich ihre Perspektive zu teilen.

Warum andere sichtbarer wirken

Während manche Experten zögern, äußern sich andere deutlich schneller öffentlich. Sie:

  • formulieren klare Meinungen

  • positionieren sich früh

  • teilen regelmäßig Gedanken

Dadurch entsteht der Eindruck von Autorität.

Sichtbarkeit erzeugt Wahrnehmung – und Wahrnehmung erzeugt Einfluss.

Warum strategische Sichtbarkeit heute wichtig ist

Öffentliche Sichtbarkeit ist längst mehr als Marketing. Sie erfüllt mehrere wichtige Funktionen: 

1. Vertrauen aufbauen

Menschen vertrauen Persönlichkeiten stärker als anonymen Organisationen.

2. Expertise sichtbar machen

Sichtbarkeit zeigt, wofür Sie stehen.

3. Einfluss ausüben

Wer sichtbar ist, prägt Diskussionen.

4. Chancen eröffnen

Neue Kooperationen, Projekte und Mandate entstehen häufig durch öffentliche Wahrnehmung.

Sichtbarkeit bedeutet nicht Selbstinszenierung

Viele Führungskräfte lehnen Sichtbarkeit ab, weil sie sie mit Selbstdarstellung verbinden.

Doch strategische Sichtbarkeit bedeutet etwas anderes.

Sie bedeutet:

  • Wissen teilen

  • Perspektiven erklären

  • Orientierung geben

  • Verantwortung übernehmen

Gerade in komplexen Zeiten suchen Menschen nach Stimmen, die Zusammenhänge verständlich machen.

Drei erste Schritte, um Kompetenz sichtbar zu machen

Wenn Du Deine Expertise stärker sichtbar machen möchtest, beginne damit, dir drei Fragen zu stellen:

1. Wofür stehst Du fachlich?

Welche Themen verbinden Menschen mit Deiner Expertise?

2. Welche Perspektive bringst Du ein?

Was siehst Du anders als andere?

3. Wo teilst Du diese Perspektive regelmäßig?

Zum Beispiel über Fachartikel? Über Beiträge auf Plattformen wie LinkedIn? Oder gar über Deinen eigenen Podcast?

Wichtig ist dabei nicht Perfektion, sondern Kontinuität.

Fazit: Kompetenz braucht Sichtbarkeit

Kompetenz ist die Grundlage von Einfluss – aber sie garantiert keine Wahrnehmung.

Zwischen Wissen und Wirkung liegt ein entscheidender Schritt:

sichtbar werden.

Nicht durch Selbstinszenierung.
Sondern durch Klarheit, Perspektive und regelmäßige Kommunikation.

Denn eine Realität prägt die heutige Wissensgesellschaft:

Wer nicht sichtbar ist, wird selten gefragt.

Möchtest Du Deine strategische Sichtbarkeit entwickeln?

Wenn Du als Führungskraft oder Expertin Deine öffentliche Präsenz gezielt aufbauen möchtest, unterstütze ich Dich gern dabei.

In einem Gespräch klären wir:

  • wie Deine aktuelle Wahrnehmung aussieht

  • welche Themen Du besetzen kannst (und willst)

  • welche Form der Sichtbarkeit zu Dir und deinem Leben passt

Such Dir hier einen Termin für ein Telefonat mit mir aus.

Blog

In diesem Blog geht es um Kommunikation dort, wo sie Wirkung zeigt: in Führung, Unternehmertum und öffentlicher Präsenz — und dort, wo sie konkrete Ergebnisse ermöglicht.

Ich schreibe über Sichtbarkeit als strategischen Hebel: für Umsatz, klare Positionierung, gezielte Aufmerksamkeit und den Aufbau starker Netzwerke. Über Sprache, die Vertrauen schafft. Und über Entscheidungen, die nach außen wirken — und Geschäftserfolg beeinflussen.

Denn Kommunikation ist kein Zusatz. Sie ist Teil der Wertschöpfung.

Oder, wie Paul Watzlawick es formuliert hat: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Die Beiträge entstehen aus der Praxis — für Menschen, die ihre Sichtbarkeit gezielt einsetzen wollen: für mehr Reichweite, ein klares Personal Branding und bessere Geschäftschancen.

Dieser Blog ist eine Einladung, Kommunikation bewusst zu gestalten — mit Wirkung, die sich auch in Ergebnissen zeigt.

Geben statt fordern: Wie das Prinzip des ‚Give first‘ Dein berufliches Netzwerk vergrößern wird

Laut Zippia arbeitet statistisch gesehen jeder achte Beschäftigte im Vertrieb. Doch die Wahrheit ist: Eigentlich sind es alle acht. Denn ob Idee, Dienstleistung oder die eigene Kompetenz – wir alle verkaufen ständig.
Wer auf LinkedIn oder auf einer anderen sozialen Plattform erfolgreich sein will, braucht ein belastbares Netzwerk. Stell dir etwa LinkedIn als dein handgeknüpftes Sicherheitsnetz vor: Jeder wertvolle Kontakt ist ein Knotenpunkt, jede Interaktion festigt die Verbindung. Doch ein Netz wächst nicht passiv. Erst durch Geben, Helfen und das Teilen von echtem Mehrwert wird es stabil. Das Ergebnis? Ein robuster Kreislauf aus Vertrauen, Empfehlungen und gegenseitiger Unterstützung.

Abgeschreckt von aggressivem Verkaufsgehabe? Mach es besser!

Statistiken zeigen, dass viele Führungskräfte sich von LinkedIn abwenden oder nicht aktiv werden, weil sie sich von selbstbezogenen oder aufdringlichen Netzwerkern überwältigt fühlen. Sie suchen nach wertvollen Kontakten und echtem Austausch, statt mit unzähligen Verkaufsbotschaften bombardiert zu werden. Hier kannst du es besser machen: Indem du nicht gleich den Verkäufer herauskehrst, setzt du dich von der Masse ab und baust ein Netzwerk auf, das auf Vertrauen und echtem Mehrwert basiert.

Erst geben, dann nehmen

Eigentlich kann man es nicht oft genug sagen: Wenn du in der digitalen Welt erfolgreich sein und deinen Umsatz ankurbeln willst, dann ist LinkedIn der ideale Ort für dich. Der Schlüssel dabei ist immer das berufliche Netzwerk das du dir aufbaust und nutzt. Als Beraterin für Social Networking  möchte ich dir heute die Do’s und Don’ts dafür geben, wie du dich auf dieser Plattform bewegst. Ganz wichtig dabei ist das Prinzip des „Give first“. Das hilft dir, dich von anderen Playern positiv abzuheben und langfristige Beziehungen aufzubauen.

Das Paradoxon im Vertrieb 2.0: Verkaufe nicht!

Dabei ist es eigentlich paradox: Managementvordenker wie Daniel Pink (To Sell Is Human) sprechen davon, dass man eigentlich am besten verkauft, wenn man nicht verkauft. Er sagt zusammengefasst: In einer Welt, in der jede Information jederzeit zur Verfügung steht, ist Service das neue Verkaufen. Du bist nicht der Verkäufer, sondern eher der Ermöglicher. Du bietest Service, indem du das, was dein Kunde möchte, aus ihm selbst herausholst. Selbst wenn dein Angebot nicht für ihn passt, kannst du Service bieten: Du empfiehlst ihn einfach weiter, innerhalb deines Netzwerkes. Das ist für manche Verkäufer starker Tobak. Doch es zeugt von deiner Stärke und deinem Vertrauen darauf, dass auch die Personen in deinem Netzwerk dich empfehlen werden und dass im übrigen das world-wide web das seine tut. Angebot und Nachfrage werden sich finden.

Durch das Teilen von wertvollem Wissen, das Unterstützen anderer und das Geben von Empfehlungen baust du nicht nur ein starkes Netzwerk auf, sondern positionierst dich auch als Experte in deinem Fachgebiet. Dadurch gewinnst du das Vertrauen potenzieller Kunden oder Geschäftspartner, was sich letztendlich in messbaren Erfolgen widerspiegelt.

Zudem ist das Netzwerken auf LinkedIn zeitsparend, da du gezielt relevante Kontakte finden und dich mit ihnen austauschen kannst, ohne auf aufwendige persönliche Treffen angewiesen zu sein.

Was genau passt aber für dich selbst? Wie kannst du dieses Prinzip für dich umsetzen und damit dein starkes, sicheres Netz bauen? Ein Netz von Partnern, auf das du dich verlassen kannst. Dein „doppelter Boden“, der dich immer wieder auffangen wird, sei es in Form von neuen Kunden oder interessanten geschäftlichen Möglichkeiten.

Wenn du bereit bist, die Macht des „Give first“ auf LinkedIn zu nutzen und dein berufliches Netzwerk auf ein neues Level zu bringen, stehe ich dir gerne als Beraterin zur Seite. Gemeinsam werden wir deine LinkedIn-Präsenz optimieren, wertvolle Inhalte erstellen und eine Strategie entwickeln, um deine Ziele zu erreichen.

Lass uns gemeinsam die Tür zu neuen Geschäftsmöglichkeiten auf LinkedIn öffnen.

 

 

Die Vertriebslehrstunde aus Afrika oder: Lessons from the Waterhole

Liebe Leser, dear readers,

da sich meine Kunden in einem internationalen Umfeld bewegen und ich oft englisch-sprachige Blogposts und Artikel erstelle, kommt hier eine Parabel über die Vorteile des strategischen Denkens – in Englisch.

As many of my customers are active in international environments, I typically write blogposts for them in English, the international business language. Here is a nice story about the benefits of  strategic thinking.

The Waterhole Story

Once upon a time, deep in the heart of Africa, there was a water hole nestled in the wilderness. It was a place where animals of all shapes and sizes would gather, seeking refuge from the scorching sun and quenching their thirst. It was a natural hub, a place where everyone could come to get what they needed and wanted.

One day, a smart hunter arrived at the scene. Unlike the other hunters who would go out and chase after their prey, he waited patiently at the water hole. He knew that all the animals would come there eventually, and he could pick his target from the safety of his hiding spot.

As he watched from his vantage point, he noticed something interesting. The animals that were successful at getting what they needed and wanted were the ones that came prepared. The antelope with the keenest sense of hearing, the buffalo with the sharpest horns, the lion with the most cunning strategy.

This got the smart hunter thinking. He realized that the key to successful hunting was not just about being in the right place at the right time, but also about being prepared with the right tools and knowledge.

What we can learn for our LinkedIn profile

Fast forward to the modern day, and the analogy to hunting for customers is clear. You don’t want to just blindly send out emails to a contact database, or make cold calls to potential clients. You want to be like the smart hunter at the water hole, waiting for your customers to come to you.

Also, imagine your LinkedIn profile as a digital waterhole. Just like the natural waterhole in the wilderness, your profile is a hub where people come to seek what they need and want. By having a complete and well-crafted LinkedIn profile, you can be the smart hunter waiting for your potential clients to arrive.

A complete LinkedIn profile is like having all the right tools and knowledge to succeed. It shows that you are a professional who takes your work seriously and is committed to presenting yourself in the best possible way. Just like the animals at the waterhole who were successful in getting what they needed, potential clients visiting your LinkedIn profile will be more likely to trust you and your business if they see that you are an expert in your field.

Regularly posting new and relevant content on your LinkedIn profile is like laying a trail of breadcrumbs leading potential clients straight to you. It shows that you are active and engaged in your industry, and are willing to share your expertise with others. This can help build your reputation as a trustworthy business with a deep understanding of your field.

By being well-connected on LinkedIn, you can be like the lion with the most cunning strategy. A strong network of connections and endorsements shows that you are respected and valued in your industry, and have the backing of your peers. This can go a long way in building trust and credibility with potential clients.

Build your LinkedIn waterhole

just as the smart hunter in the wilderness knew that waiting patiently at the waterhole was the key to successful hunting, building a strong and complete LinkedIn profile can be the key to attracting potential clients to your business. By having a complete profile, posting regular updates, and building a strong network of connections, you can be confident that visitors to your profile will see you as an expert, have confidence in your business, and trust that you have the right information to help them succeed.

So take a lesson from the smart hunter in the wilderness, and start building your own pool of relevant information. With the right preparation, you’ll be able to attract customers like bees to honey and build a thriving business.

Would you like to discuss a strategy for your success on Linkedin and in your business? Pick a time that suits you and we can discuss your very own waterhole strategy.

Followerzahlen sind nicht alles

Die durchschnittliche Anzahl der Verbindungen pro LinkedIn-Profil liegt bei 500-999. Was bringen viele LinkedIn Kontakte und welchen Zweck hat es, mehr zu wollen?

Natürlich würde man das öffentlich niemals zugeben, doch heimlich schielt man schon mal auf die LinkedIn-Followerzahl des Kollegen oder Geschäftspartners. Und oft bricht sich dann ein unbestimmbares Gefühl von Erschrecken, Unsicherheit und Neid Bahn. Doch wie viele Kontakte sollte man auf LinkedIn eigentlich haben?

Followerzahl ist nicht Geschäftserfolg

Vorab sei schon mal gesagt: die Anzahl der Follower auf LinkedIn hat rein gar nichts mit geschäftlichem Erfolg zu tun. Wir alle kennen – Hand auf´s Herz – viele gestandene Geschäftsleute, die noch nicht mal ein LinkedIn-Profil haben, geschweige denn sich dort regelmäßig zu Wort melden. Dennoch: Die Zeit schreitet voran und eine LinkedIn Präsenz wird in Zeiten zunehmender Online-Aktivitäten für die meisten von uns immer wichtiger. Denn ein Profil ist mittlerweile viel mehr als ein Lebenslauf. Laut einer aktuellen Qnary-Studie* sehen 68,4 % der Befragten Kollegen oder Führungskräfte positiv, die berufliche Neuigkeiten in den sozialen Medien teilen. Das gilt vor allem für die Technologie-Branche. Die Umfrageergebnisse zeigen eine zunehmende Nutzung sozialer Medien unter Geschäftsleuten. Die Daten für das Jahr 2021 zeigen einen Anstieg von fast 15 % bei der täglichen Nutzung sozialer Medien. Mehr als die Hälfte, 56,7 %, der Befragten posten mindestens einmal am Tag Inhalte, gegenüber 42 % im Jahr 2020.[1]

Keine Frage: Wie man LinkedIn nutzt, bleibt jedem selbst überlassen. Manche Menschen sehen sich als Netzwerker und wollen viele Verbindungen und Follower haben. Andere hingegen haben lieber eine überschaubare Liste von Personen, die sie persönlich kennen und zu denen sie im Laufe der Jahre eine gute persönliche Beziehung aufgebaut haben.

Aussagen über die Anzahl der Likes, die man auf einen veröffentlichten Beitrag bekommt, finden die einen interessant. Andere reagieren eher negativ und sind der Meinung, dass wir allmählich zu einer Gesellschaft der Selbstgefälligen verkommen.

Die meisten von uns haben im Laufe der Jahre viele Kontakte geknüpft – zu Freunden, zu geschäftlichen Kontakten, zu ehemaligen und aktuellen Arbeitskollegen, zu denjenigen, mit denen wir studiert haben und die wir über Events oder sonstige berufsbezogene Aktivitäten kennen. Ein solch „typisches“ Netzwerk reicht den meisten LinkedIn Nutzern vollkommen aus.

Hohe Followerzahlen um jeden Preis?

Daneben gibt es jedoch andere, die – beseelt von einem unbestimmten Ziel, ihre Followerzahl zu erhöhen – ohne Sinn und Verstand Verlinkungsanfragen versenden und darauf hoffen, sich damit in die Höhen des LinkedIn Olymp zu katapultieren. Doch solche Vorhaben scheitern oft kläglich.

Jeder, der seine Follower und Kontakte auf LinkedIn vergrößern will, sollte sich als erstes über seine Ziele im Klaren sein. Was will ich erreichen? Will ich mein Standing im Unternehmen verbessern und von bestimmten Personen als Meinungsführer wahrgenommen werden? Möchte ich in meiner Community oder bei meinen Kunden als innovativer Geist wahrgenommen werden? Oder möchte ich zu einem bestimmten Thema als Experte anerkannt sein? All das lässt sich auf LinkedIn erreichen.

Genau deshalb ist es sinnvoll, sich über seine Absichten im Klaren zu sein und eine gute Strategie zu entwickeln.

Tribes

Zudem hilft das Konzept der „Tribes“, das erstmals vom Marketing-Vordenker Seth Godin formuliert wurde. Dabei geht es darum, dass Inhalte bei einer spezifischen und möglichst einflussreichen Gruppe Anklang finden sollten. Eine „Tribe“ anzusprechen bringt viele Vorteile und kann dich schnell einem größeren Publikum bekannt machen. Du kannst deine ganz eigenen Perspektiven einbringen, mit anderen diskutieren und damit sowohl deine Kompetenz weiter entwickeln als auch deine Wirkkraft erheblich verstärken und damit – deinen Einfluss. Ganz automatisch wird sich die Zahl deiner Follower erhöhen.

Ein Paradox: Die Followerzahl

Ja, es ist logisch: je mehr Personen mit dir auf LinkedIn verbunden sind, desto höher wertet LinkedIn das Engagement (Likes, Re-Shares, Kommentare usw.) im Vergleich zu einer Person mit einer geringeren Anzahl an Followern.

Alles, was du auf LinkedIn tust, alles, was du siehst, alle Anzeigen und Beiträge basieren auf vergangenen Aktivitäten und auf deren Reaktionen – analysiert, bewertet und gesteuert vom allmächtigen LinkedIn-Algorithmus.

Der funktioniert in etwa so: Deine Beiträge werden in die Feeds von etwa 10-15% deiner Follower geladen. Sobald du etwas postest – eine Meinung, einen Artikel, ein Video, ein Foto – teilt LinkedIn diesen Beitrag also nicht mit all deinen LinkedIn-Kontakten. Ungefähr 10-15 % deiner Kontakte sehen diesen Beitrag.

Abhängig von den Reaktionen dieser ersten 10-15 %, wird der Beitrag dann an die anderen 85-90 % (und deren Verbindungen) weitergeleitet. Auch wenn man nicht genau weiß, nach welchen Regeln die ersten 10-15% ausgesucht werden, so haben Experten doch eine Vermutung. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus denjenigen, die am stärksten mit dir interagieren und denjenigen, die erst kürzlich mit dir in Kontakt getreten sind oder ähnliche Interessen haben (Hashtags).

Das bedeutet im Umkehrschluss: Viele Verbindungen zu haben, gibt dir nur eine vermeintliche Beliebtheit. Warum: wenn du nur wenige deiner Follower auf deine Beiträge reagieren, wird sich das negativ auf deine Engagement-Werte (Likes, Kommentare, Re-Shares) auswirken. Als Autor und Ersteller von Inhalten wirst du damit von LinkedIn abgestraft und deine vielen Kontakte und „Follower“ nutzen dir herzlich wenig.

Gib deiner LinkedIn Präsenz einen Sinn

Wenn du mit deiner LinkedIn Präsenz ein Ziel verfolgst und deine Inhalte darauf ausrichtest, wirst du erfolgreich werden und musst nicht mehr auf Follower-Zahlen schielen.

– Wenn Du auf LinkedIn bist, um Gleichgesinnte zu erreichen und dich mit ihnen zu vernetzen, dann sollte dein Ziel sein, sich mit denjenigen in diesem Bereich zu vernetzen und Reationen von Personen aus diesem Kreis zu erhalten. Beschäftige dich mit deren Beiträgen – kommentiere. Gib deine Meinung, stimme zu, zeige Zustimmung, vielleicht sogar deine Bewunderung. Sie werden vielleicht das Gleiche tun.

– Wenn Du Geschichten oder Beiträge veröffentlichen möchten, die für dich und dein Anliegen von Bedeutung sind, dann tu genau das – aber halte dich an eine Reihe von Kernthemen, damit die Leute wissen, wofür du stehst. Denk daran, dass nicht alle deine Meinung teilen werden.

– Wenn dein Ziel ist, die größte Fangemeinde auf LinkedIn zu haben, vergiss es. Der LinkedIn Algorithmus ist unbestechlich. Er wertet die Interaktionen, die Reaktionen deiner Beiträge aus. Solange hier nichts zu sehen ist, werden deine Beiträge erbarmungslos herabgestuft werden.

Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß bei der Interaktion mit Gleichgesinnten auf LinkedIn. Gern bin ich für dich da, wenn du Fragen hast. Such dir am besten hier schon mal einen Termin mit mir aus.

Eva

Strategisch sichtbar werden: Wie du dich als Experte (auch in Nischen) auf LinkedIn erfolgreich positionierst

Viele glauben: Erfolg hängt von Talent, Abschlüssen oder der „richtigen“ Branche ab.
Die Wahrheit ist einfacher – und gleichzeitig anspruchsvoller:

Erfolg entsteht durch Klarheit, Sichtbarkeit und strategisches Handeln.

Das gilt für Angestellte genauso wie für selbstständige Experten.
Und ganz besonders für diejenigen, die in einem speziellen Fachgebiet unterwegs sind, das (noch) nicht im Rampenlicht steht.

Genau hier bietet LinkedIn enorme Chancen.

Nische schlägt Lautstärke

Wenn du in einem hochspezialisierten Bereich arbeitest, kennst du das vielleicht:

  • „Das versteht eh kaum jemand“
  • „Dafür interessiert sich doch keiner“
  • „Das ist zu speziell für Social Media“

Falsch gedacht.

Gerade Nischen haben auf LinkedIn einen entscheidenden Vorteil:
Weniger Wettbewerb – aber eine sehr klare Zielgruppe.

Was du brauchst, ist nicht mehr Reichweite.
Du brauchst die richtigen Menschen. (Siehe dazu auch meinen Artikel: Followerzahlen sind nicht alles)

Sichtbar sein reicht nicht – du musst einorden

Sichtbarkeit ist gut.
Einordnung ist besser.

Viele posten Inhalte – aber ohne Kontext.
Gerade bei komplexen Themen führt das dazu, dass niemand wirklich andockt.

Wenn du Experte bist (z. B. in einem technischen, wissenschaftlichen oder wenig bekannten Bereich), dann ist deine wichtigste Aufgabe:

👉 Dinge verständlich machen
👉 Zusammenhänge erklären
👉 Relevanz herstellen

Du bist nicht nur Fachperson.
Du bist Übersetzer.

Positionierung: Wofür stehst du konkret?

Egal ob angestellt oder selbstständig:
Ohne klare Positionierung wirst du nicht greifbar.

Frag dich:

  • Für welches Thema willst du bekannt sein?
  • Welche Probleme löst du konkret?
  • Für wen ist dein Wissen besonders wertvoll?

Gerade in Nischen gilt:
Je klarer du bist, desto stärker wirst du wahrgenommen.

Warte nicht auf Aufmerksamkeit – baue sie auf

Viele hoffen, „entdeckt“ zu werden.

Besser: Du wirst aktiv.

Teile regelmäßig:

  • Einordnungen zu deinem Fachgebiet
  • typische Fehler oder Missverständnisse
  • konkrete Praxisbeispiele

So entsteht Schritt für Schritt:

  • Vertrauen
  • Wiedererkennung
  • Relevanz

Und genau das führt zu:

  • Anfragen
  • Kooperationen
  • neuen Möglichkeiten

LinkedIn als Experten- und Community-Plattform

LinkedIn ist nicht nur ein Karrierenetzwerk.
Es ist eine Plattform, auf der sich Communities bilden.

Das bedeutet für dich:

  • Du kannst gezielt Gleichgesinnte finden
  • Du kannst Diskussionen anstoßen
  • Du kannst dein Thema aktiv besetzen

Gerade für weniger sichtbare Fachgebiete ist das Gold wert.

Denn oft denken viele:
„Ich bin der Einzige mit diesem Thema.“

Sind sie nicht.
Sie sind nur noch nicht miteinander vernetzt.

Wissen teilen: Dein größter Hebel

Du musst kein Influencer sein.
Aber du solltest sichtbar denken.

Teile zum Beispiel:

  • kurze Erklärungen komplexer Themen
  • Learnings aus deiner Praxis
  • neue Entwicklungen in deinem Bereich

Wichtig:
Sprich nicht nur für Experten – sondern auch für Interessierte.

Das erweitert deine Reichweite, ohne deine Tiefe zu verlieren.

Unterstütze andere – und wachse selbst

Gerade in kleineren Fach-Communities gilt:

👉 Sichtbarkeit ist keine Einbahnstraße

Wenn du:

  • Beiträge anderer kommentierst
  • Wissen teilst
  • Verbindungen herstellst

… wirst du automatisch Teil eines Netzwerks.

Und genau dort entstehen:

  • Empfehlungen
  • Kooperationen
  • neue Projekte

Typische Fehler von Experten (vor allem in Nischen)

Ein kurzer Reality-Check:

❌ „Mein Thema ist zu speziell“
❌ zu komplexe, schwer verständliche Inhalte
❌ keine klare Zielgruppe
❌ zu wenig Aktivität
❌ Perfektionismus statt Umsetzung

👉 Besser:

  • einfach starten
  • verständlich bleiben
  • regelmäßig sichtbar sein
  • mutig Position beziehen

Fazit: Deine Nische ist deine Stärke

Du musst nicht lauter sein als andere.
Du musst klarer sein.

Wenn du:

  • dein Fachgebiet verständlich machst
  • dich klar positionierst
  • regelmäßig sichtbar bist

… wirst du genau die Menschen erreichen, die du erreichen willst.

Und genau daraus entstehen echte Chancen.

Wenn du deine Positionierung schärfen, deine Inhalte strukturieren oder deine LinkedIn-Strategie gezielt aufbauen möchtest:
Melde dich gern bei mir.

LinkedIn Premium vs. kostenlose Version: Lohnt sich das Upgrade?

Eine Entscheidungshilfe für Unternehmer, Führungskräfte, Sales Verantwortliche

Hin und wieder stellst sicher auch du dir die Frage: Ist es wirklich wert, auf LinkedIn Premium umzusteigen? Vielleicht fragst du dich auch, ob du dich für den LinkedIn Sales Navigator anmelden solltest oder ob die kostenlose Version ausreicht. Diese kostenpflichtigen Abonnements bieten zusätzliche Funktionen und Vorteile auf LinkedIn. Ob es sich für dich lohnt, hängt von deinen individuellen Zielen und Bedürfnissen ab. Schauen wir uns die Vor- und Nachteile an, um dir bei deiner Entscheidung zu helfen.

Proaktiv kommunizieren: Das geht auch ohne Premium Profil

Stellen wir uns vor, du möchtest LinkedIn nutzen, um dein ideales Publikum anzusprechen. Die kostenlose Version ermöglicht es dir, Profile zu besuchen und Kaltakquise zu betreiben. (Nebenbei: besonders vielversprechend ist das nur wenn du es richtig machst!) Doch wenn du regelmäßig viele verschiedene potentielle Kunden finden möchtest und dazu gezielte Suchen durchführst, wirst du schnell an deine Grenzen stoßen. Hier kommt LinkedIn Premium ins Spiel: Durch das Upgrade kannst du dein ideales Publikum einfach recherchieren, organisch anziehen und ermutigen, dein Profil zu besuchen und mit dir in Kontakt zu treten. Die Anzahl der Personen, deren Profil du mit Hilfe einer Recherche besuchen und denen du Kontaktanfragen senden kannst, ist unbegrenzt. Dies kann einen enormen Mehrwert für deine LinkedIn-Strategie bedeuten.

Neben diesem Hauptvorteil bietet LinkedIn Premium auch weitere nützliche Funktionen. Zum Beispiel hast du Zugang zu kostenlosem InMail-Guthaben, mit dem du Nachrichten an Personen außerhalb deines Netzwerks senden kannst. Außerdem stehen dir LinkedIn Learning-Kurse kostenlos zur Verfügung, und du kannst eine Abwesenheitsnachricht für deinen Posteingang erstellen. Wenn du gerne den Überblick behältst, bietet LinkedIn dir auch eine Historie der Personen, die dein Profil besucht haben. Das kann interessant für dich sein, da du davon ausgehend einfach mit den für dich relevanten Kontakten ein Gespräch beginnen kannst.
Ein weiterer, nicht zu verachtender Vorteil: erweiterte Suchfilter ermöglichen es dir, gezielter nach Personen zu suchen, die in Unternehmen mit spezifischen Mitarbeiterzahlen oder Jahresumsätzen arbeiten. Wenn diese Funktionen für dich relevant sind und dir Zeit sparen können, könnte LinkedIn Premium eine gute Investition sein.

Was willst du mit LinkedIn erreichen?

Natürlich hängt die Entscheidung letztendlich von deinen individuellen Bedürfnissen und Zielen ab. Überlege dir, wie du LinkedIn nutzen möchtest und welchen Mehrwert du suchst. Wenn du der Meinung bist, dass LinkedIn Premium dir helfen wird, deine Ziele zu erreichen und einen Mehrwert für dein Unternehmen zu schaffen, kann ein Upgrade lohnenswert sein. Allerdings ist es wichtig, eine sorgfältige Kosten-Nutzen-Analyse durchzuführen, bevor du dich entscheidest. Möglicherweise sind die kostenlosen Funktionen für dich vorerst ausreichend.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Stell dir vor, du bist ein selbstständiger Grafikdesigner und möchtest deine Dienstleistungen auf LinkedIn bewerben. Mit LinkedIn Premium könntest du eine gezielte Suche durchführen, die etwa Branche und Mitarbeiterzahlen berücksichtigt. Damit kannst du leicht auf ähnliche Anforderungen oder erfolgreiche Projekte und Aufgaben hinweisen und findest leichter ein offenes Ohr für deine speziellen Designexpertise. Du könntest dann personalisierte Nachrichten senden und dein Portfolio präsentieren. Diese zusätzliche Funktionalität könnte dir helfen, relevante Kontakte zu knüpfen und dein Geschäft auszubauen.

Return on Invest: Wann kann ich mit Erfolgen rechnen?

Insgesamt können sowohl die kostenlose Version als auch LinkedIn Premium wertvolle Vorteile bringen und machen wir uns nichts vor: LinkedIn aktiv zu nutzen – das wird in Zukunft immer wichtiger werden. Wichtig ist aber, dass du immer im Hinterkopf behältst: Für gutes und erfolgreiches Networking sind tolle Features erst einmal nebensächlich und sollten in den Hintergrund treten. Entscheidend ist, WIE du kommunizierst und welchen Mehrwert du der Community, zu der du gehören möchtest, bieten kannst. Sieh dir dazu gern meine anderen Blogbeiträge an. Ich empfehle etwa meinen Beitrag über Geben statt Fordern oder meine Empfehlungen, wie du auf LinkedIn bei deinen Lieblingskunden anklopfst.

Gerne unterstütze ich dich auf deinem Weg zum LinkedIn-Erfolg. Hier kannst du dir einen freien Termin aus meinem Kalender aussuchen.

Frohes Netzwerken!
Eva