Experte UND Partylöwe: Mit Kommentaren zum Erfolg auf LinkedIn

Stell dir vor, du bist Spezialist zu einem speziellen Thema und veröffentlichst regelmäßig Artikel und Fachbeiträge zu deinem Fachgebiet. Ansonsten lebst du aber in deinem Kämmerchen und fühlst dich ziemlich wohl in deinem Einsiedlertum. Denkst du, du wirst als Experte Anerkennung finden? Wirst du zu Vorträgen oder als Gesprächspartner in einer Podiumsdiskussion eingeladen werden? Wirst du lukrative Aufträge abschließen? Wohl eher nicht. Vielleicht bist du in einer kleinen Expertencommunity gern gesehen. Aber in barer Münze wird sich dieser Austausch wohl nicht auszahlen.

Wechseln wir nun die Szenerie und begeben wir uns auf LinkedIn. Auch hier kannst du Artikel über Artikel, Blogbeitrag über Blogbeitrag veröffentlichen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass niemand deine Texte liest. Warum wohl? Du connectest vielleicht nicht mit deinem Zielpublikum.

Und damit kommen wir auch schon auf die wichtige Funktion des Kommentierens: LinkedIn-Kommentare sind weit mehr als nur eine Nebenbeschäftigung. Richtig eingesetzt, können sie dein Netzwerk erweitern, Beziehungen aufbauen und dir neue berufliche Chancen eröffnen. In diesem Blogpost zeige ich dir, warum Kommentieren auf LinkedIn so effektiv ist:  

Expertentum braucht den Small Talk

Du denkst, LinkedIn dreht sich nur ums Posten? Falsch gedacht! Kommentare ermöglichen dir echte, persönliche Interaktionen – wie ein kurzes, privates Gespräch mit dem Autor eines Beitrags. 

Wenn dein Kommentar relevant, emotional oder inspirierend ist, bleibt dein Name hängen – und zwar nicht nur beim Autor, sondern auch bei dessen Netzwerk. Durch kontinuierliches, durchdachtes Kommentieren baust du langfristig Beziehungen auf und erweiterst dein Einflussgebiet.

Funktioniert das wirklich, oder ist das nur ein „Hack“?

Gute Kommentare sind kein kurzfristiger Trick, sondern eine bewährte Strategie. Stell dir vor, du triffst jemanden, der dich auf Anhieb beeindruckt. Genau dieses Gefühl kannst du mit deinen Kommentaren erzeugen – beim Ersteller des Beitrags den du kommentierst aber auch bei anderen Lesern.

Mit durchdachten Kommentaren kannst du Türen öffnen, von deren Existenz du vorher nichts wusstest.

Warum bekomme ich keine Reaktionen auf meine Kommentare?

Vielleicht kommentierst du schon seit Monaten, ohne dass sich etwas tut. Das liegt oft an zwei Dingen:

  1. Mangel an Substanz: Viele Kommentare sind oberflächlich oder bieten keinen Mehrwert.
  2. Fehlendes Ausdrucksstärke: In Gesprächen nutzen wir Mimik und Gestik, um Emotionen zu vermitteln. Online zählt nur der Text. Ohne Übung wirken Kommentare oft missverständlich oder emotionslos.

Die Lösung? Eine klare Strategie, wie du wertvolle Inhalte schreibst, die authentisch und fesselnd wirken.

Wie unterscheide ich mich von meinen „Kommentar-Konkurrenten“?

Die Konkurrenz bei Beiträgen mit vielen Kommentaren kann einschüchternd wirken. Aber keine Sorge: Qualität schlägt Quantität.

Von 100 Kommentaren sind vielleicht 90 belanglos. Ein durchdachter, einzigartiger Kommentar bringt dich sofort in die Top 10. Es geht nicht darum, besser als alle zu sein – sondern darum, unvergesslich zu sein.

Kleiner Tipp am Rande: KI ist hier oft nicht soo gut. Die besten Kommentare entstehen von Hand.

Wann sehe ich Ergebnisse?

Wenn du motiviert bist und regelmäßig kommentierst, kannst du erste Reaktionen innerhalb von ein bis zwei Wochen erwarten. Beziehungen brauchen jedoch Zeit. Manche Kontakte entwickeln sich sofort, andere über Monate.

Der Schlüssel ist, dranzubleiben. Mit der richtigen Technik steigen deine Chancen langfristig erheblich.

Fazit

LinkedIn-Kommentare sind dein geheimer Schlüssel zu besseren Verbindungen, mehr Sichtbarkeit und spannenden Möglichkeiten. Mit der richtigen Strategie machst du aus jeder Interaktion einen bleibenden Eindruck.

Hast du jetzt Lust darauf bekommen, deine Expertise mit dem perfekten Touch Party Talk hervorzuheben? Gern zeige ich dir, wie du die häufigsten Fehler vermeidest und schnell sichtbare Ergebnisse erzielst. Ich freue mich auf das Gespräch mit dir. Such dir am besten hier gleich einen Termin für ein Telefonat mit mir aus.

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Das neue Zusammenspiel: Social Marketing löst Telemarketing ab und wird messbare erste Vertriebsinstanz

Wie können Sie als ein Anbieter unter vielen die wachsende Tendenz zur Onlinerecherche zu Ihrem Vorteil nutzen? Ganz einfach: Seien Sie im Web als sichtbar und bieten Sie relevante Inhalte an. Dazu sollte Ihre Inhalte genau auf die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielkunden abgestimmt sein. Und Onlinepräsenz bedeutet hier nicht nur Ihre Website: Ganz wichtig sind die Profile Ihrer Mitarbeiter in den großen Businessplattformen wie auch Ihre Unternehmensseite dort.

Telemarketing Mitarbeiter entwickeln sich zu Social Selling Profis

Das Onlinemarketing übernimmt dabei mehr und mehr die Rolle, die früher die Inside-Sales Mitarbeiter oder das Telemarketing innehatten. Über LinkedIn und relevanten Content wecken Sie Aufmerksamkeit und ziehen Besucher auf Ihre Website. Durch individuelle CTAs (Call to Actions) und Downloadangebote filtern Sie nach Interessen und bekommen die für Sie wichtigen Opt-ins. Idealerweise bekommen Sie bereits die jetzt schon ganz spezifische Kundenanfragen. Doch auch wenn diese noch auf sich warten lassen, ist das kein Drama. Jeder, der noch nicht so weit ist, wird einfach weiter mit den richtigen Inhalten versorgt.

Die Aufgaben des Telemarketings haben sich also drastisch verändert. Kommunikationsstarke Mitarbeiter telefonieren nicht mehr. Cold calls, wie sie im komplexen B2B noch vor 10 Jahren üblich waren, entsprechen nicht mehr der Business-Etiquette. Was jetzt zählt, sind regelmäßige Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Mitarbeiter weisen auf interessante Kundenveranstaltungen hin, weisen auf relevante Inhalte hin und dienen als qualifizierte erste Ansprechpartner. Sie leiten auch konkrete Anfragen an den passenden Kollegen weiter. Daneben bespielen sie auch die Beziehungsebene und lassen etwas aus dem Unternehmensalltag sehen: Da gibt es viel zu erzählen: der neue Kollege ist endlich da. Schnuffi, die Unternehmenskatze hat einen neuen Lieblingsmenschen, der Chef hat beim Rafting eine echt gute Figur gemacht. Gemeinsam mit Ihren Vertriebskollegen repräsentieren Sie das Unternehmen nach außen und vermitteln so das Bild eines Unternehmens. Menschlich. Fachlich kompetent. Kommunikativ. Serviceorientiert.

Marketing wird die erste Vertriebsinstanz

Der Vertrieb hat das Marketing lange Zeit etwas abfällig mit dem Produzieren von netten Bildchen oder dem Verteilen von Kugelschreibern auf Messen gleichgesetzt. Dies hat sich im Zeitalter der Messbarkeit der Aktivitäten stark verändert. Das moderne Marketing ist nun die Instanz am Anfang des sogenannten ‚Leadtrichters‘. Es ist für das Produzieren und Qualifizieren von sogenannten ‚Leads‚ zuständig, also dafür, möglichst viele potenzielle Kunden zu identifizieren und auf ihre Reise durch den Leadtrichter zu schicken. Die Prozesse und Methoden, die es dabei ergreift, werden immer transparenter und machen den Beitrag des Marketing am Vertriebserfolg eindeutig messbar. Je mehr qualifizierte Leads vom Marketing gewonnen werden, desto mehr Umsatz kann der Vertrieb generieren.

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Die perfekte Info: Wen interessiert was?

Play a new tune - it is not too late

Der Ton macht nicht nur die Musik. Er sollte auch das Publikum ansprechen.

Bei komplexen Kaufentscheidungen gibt es nicht nur den einzelnen Entscheider. Vielmehr haben wir es mit einem ganzen Gremium von Verantwortlichen zu tun, die die Entscheidung für einen neuen Anbieter maßgeblich mit beeinflussen.

Da ist zum einen der Geschäftsführer: Er setzt die Unterschrift unter den Vertrag, er weiß grob, worum es geht, kennt aber die Details der Anforderung nur im Hinblick auf die Ziele, die er damit erreichen will. Dann gibt es den Leiter der Abteilung, für die die neue Lösung gedacht ist. Oft vertraut er auf seinen Stellvertreter, der sich tief in die Einzelheiten hineindenkt, Anforderungen sammelt und den Überblick über die infrage kommenden Anbieter hat. Meist macht diese Person die Anbieterrecherche. Des Weiteren gibt es den technischen Entscheider, der dafür sorgt, die Lösung technisch bzw. von Seiten der IT dem Unternehmen anzupassen. Nicht zu vergessen: Der Einkäufer, der das Projekt von der Kostenseite aus betrachtet.

All diese Menschen suchen nach für sie passenden Informationen und haben sogar in den unterschiedlichen Phasen auf ihrem Weg zur Entscheidungsfindung jeweils andere Informationsanforderungen. Der Geschäftsführer braucht Sicherheit: Der Anbieter sollte bei einem Unternehmen der gleichen Branche bereits ein ähnliches Projekt implementiert haben. Er ist meist mit einer Hochglanz-Kundenreferenz zufrieden. Im Gegensatz dazu sucht der IT-Verantwortliche die technischen Details. Der fachliche Entscheider will Empfehlungen von Experten lesen, um die richtige Wahl zu treffen.

Mit dem Value Proposition Canvas versetzt Du dich als Anbieter in die Lage jeder Person, die am Entscheidungsprozess beteiligt ist. Du stellst dir ganz bewusst die Fragen: Mit welchen Herausforderungen hat diese Person täglich zu tun? Welche Aufgaben muss sie erfüllen, welche Ziele muss sie erreichen? Was will sie auf jeden Fall vermeiden? So entwickelst Du Schritt für Schritt die passgenauen Inhalte für jeden Ansprechpartner, der an der Entscheidung für die neue Dienstleistung, das neue Produkt beteiligt ist.

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Das neue Messaging: Positionierung statt Bauchladen

Klar, wer mehr anbietet, kann mehr verkaufen. Es ist verständlich, dass Unternehmen oft dem Irrglauben verfallen, Marktpotenzial zu verlieren, wenn sie sich zu stark positionieren. Das Gegenteil ist der Fall!

Unternehmen, die auch in der schönen neuen digitalen Welt erfolgreich sein möchten, sollten etwas zu sagen haben: Zu einem ganz speziellen Thema. Für eine klar definierte Branche. Klar zugeschnitten auf einen Ansprechpartner, der ein spezifisches Problem zu lösen hat. Ihm sollten sie zeigen: Wir kennen uns aus in deinem Problem. Wir wissen, womit du es zu tun hast. Wir können helfen. Über diese Expertise – verschlagwortet mit Keywords – werden Sie von denen gefunden, die genau Ihre Kompetenz suchen.

Der Wandel zum Lösungsanbieter (das bedeutet: Lösungen anzubieten, keine Produkte!) bringt also unweigerlich die Frage nach der Positionierung mit sich. Zeigen Sie in Ihrem Wissensbereich Autorität und Kompetenz. Beides muss sehr prägnant kommuniziert werden. Je klarer Sie Ihre Kernkompetenz formulieren, desto klarer heben Sie sich vom Wettbewerb ab und werden als Spezialist wahrgenommen. Nur als Autorität für Ihr Thema bekommen Sie Lösungskompetenz zuerkannt.

Wenn Sie sich also vornehmlich im herstellenden Mittelstand bewegen und dort besonders viel Erfahrung bei der Implementierung von Enterprise-Resource-Planning-(ERP)-Systemen gesammelt haben, sollten Sie genau das kommunizieren und sich für diese Zielgruppe als Partner der Wahl empfehlen. Durch Ihren Expertenstatus vermeiden Sie die Gefahr, im Preiskampf mit Mitbewerbern unterzugehen. Zudem können Sie interne Prozesse, wie etwa die Angebotserstellung oder die Kalkulation von Projekten, effizienter gestalten und werden sich im Laufe der Zeit zum anerkannten Experten auf Ihrem Gebiet entwickeln.

Kontaktieren Sie mich gerne, damit wir eine Positionierung für Sie erarbeiten. Einfach hier einen Termin für ein erstes Gespräch buchen. Ich freue mich auf Sie!