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In diesem Blog geht es um Kommunikation dort, wo sie Wirkung entfaltet: in Führung, Unternehmertum und öffentlicher Präsenz.

Ich schreibe über Sichtbarkeit nicht als Marketingdisziplin, sondern als Teil von Verantwortung. Über Sprache, die Orientierung gibt. Und über Strategien und Entscheidungen, die nach außen wirken — ob bewusst gestaltet oder nicht.

Denn Kommunikation ist kein Zusatz zur eigentlichen Arbeit. Sie ist ein Teil davon.

Oder, wie Paul Watzlawick es formuliert hat: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Die Beiträge auf dieser Seite entstehen aus der Praxis: aus Gesprächen mit Unternehmer:innen, Führungskräften und Expert:innen, die ihre Themen klarer positionieren, ihre Wirkung besser verstehen oder ihre öffentliche Präsenz bewusster gestalten wollen.

Du findest hier keine schnellen Tipps, sondern Gedanken, Einordnungen und Perspektiven, die helfen können,

  • deine eigene Kommunikation klarer zu sehen

  • Entscheidungen bewusster zu treffen

  • sichtbarer zu werden, ohne dich zu verbiegen

  • und Sicherheit in deinem eigenen Ausdruck zu gewinnen

Dieser Blog ist eine Einladung zum Weiterdenken — nicht zur Selbstoptimierung, sondern zur bewussten Gestaltung von Wirkung.

Geben statt fordern: Wie das Prinzip des ‚Give first‘ Dein berufliches Netzwerk vergrößern wird

Laut Zippia arbeitet statistisch gesehen jeder achte Beschäftigte im Vertrieb. Doch die Wahrheit ist: Eigentlich sind es alle acht. Denn ob Idee, Dienstleistung oder die eigene Kompetenz – wir alle verkaufen ständig.
Wer auf LinkedIn oder auf einer anderen sozialen Plattform erfolgreich sein will, braucht ein belastbares Netzwerk. Stell dir etwa LinkedIn als dein handgeknüpftes Sicherheitsnetz vor: Jeder wertvolle Kontakt ist ein Knotenpunkt, jede Interaktion festigt die Verbindung. Doch ein Netz wächst nicht passiv. Erst durch Geben, Helfen und das Teilen von echtem Mehrwert wird es stabil. Das Ergebnis? Ein robuster Kreislauf aus Vertrauen, Empfehlungen und gegenseitiger Unterstützung.

Abgeschreckt von aggressivem Verkaufsgehabe? Mach es besser!

Statistiken zeigen, dass viele Führungskräfte sich von LinkedIn abwenden oder nicht aktiv werden, weil sie sich von selbstbezogenen oder aufdringlichen Netzwerkern überwältigt fühlen. Sie suchen nach wertvollen Kontakten und echtem Austausch, statt mit unzähligen Verkaufsbotschaften bombardiert zu werden. Hier kannst du es besser machen: Indem du nicht gleich den Verkäufer herauskehrst, setzt du dich von der Masse ab und baust ein Netzwerk auf, das auf Vertrauen und echtem Mehrwert basiert.

Erst geben, dann nehmen

Eigentlich kann man es nicht oft genug sagen: Wenn du in der digitalen Welt erfolgreich sein und deinen Umsatz ankurbeln willst, dann ist LinkedIn der ideale Ort für dich. Der Schlüssel dabei ist immer das berufliche Netzwerk das du dir aufbaust und nutzt. Als Beraterin für Social Networking  möchte ich dir heute die Do’s und Don’ts dafür geben, wie du dich auf dieser Plattform bewegst. Ganz wichtig dabei ist das Prinzip des „Give first“. Das hilft dir, dich von anderen Playern positiv abzuheben und langfristige Beziehungen aufzubauen.

Das Paradoxon im Vertrieb 2.0: Verkaufe nicht!

Dabei ist es eigentlich paradox: Managementvordenker wie Daniel Pink (To Sell Is Human) sprechen davon, dass man eigentlich am besten verkauft, wenn man nicht verkauft. Er sagt zusammengefasst: In einer Welt, in der jede Information jederzeit zur Verfügung steht, ist Service das neue Verkaufen. Du bist nicht der Verkäufer, sondern eher der Ermöglicher. Du bietest Service, indem du das, was dein Kunde möchte, aus ihm selbst herausholst. Selbst wenn dein Angebot nicht für ihn passt, kannst du Service bieten: Du empfiehlst ihn einfach weiter, innerhalb deines Netzwerkes. Das ist für manche Verkäufer starker Tobak. Doch es zeugt von deiner Stärke und deinem Vertrauen darauf, dass auch die Personen in deinem Netzwerk dich empfehlen werden und dass im übrigen das world-wide web das seine tut. Angebot und Nachfrage werden sich finden.

Durch das Teilen von wertvollem Wissen, das Unterstützen anderer und das Geben von Empfehlungen baust du nicht nur ein starkes Netzwerk auf, sondern positionierst dich auch als Experte in deinem Fachgebiet. Dadurch gewinnst du das Vertrauen potenzieller Kunden oder Geschäftspartner, was sich letztendlich in messbaren Erfolgen widerspiegelt.

Zudem ist das Netzwerken auf LinkedIn zeitsparend, da du gezielt relevante Kontakte finden und dich mit ihnen austauschen kannst, ohne auf aufwendige persönliche Treffen angewiesen zu sein.

Was genau passt aber für dich selbst? Wie kannst du dieses Prinzip für dich umsetzen und damit dein starkes, sicheres Netz bauen? Ein Netz von Partnern, auf das du dich verlassen kannst. Dein „doppelter Boden“, der dich immer wieder auffangen wird, sei es in Form von neuen Kunden oder interessanten geschäftlichen Möglichkeiten.

Wenn du bereit bist, die Macht des „Give first“ auf LinkedIn zu nutzen und dein berufliches Netzwerk auf ein neues Level zu bringen, stehe ich dir gerne als Beraterin zur Seite. Gemeinsam werden wir deine LinkedIn-Präsenz optimieren, wertvolle Inhalte erstellen und eine Strategie entwickeln, um deine Ziele zu erreichen.

Lass uns gemeinsam die Tür zu neuen Geschäftsmöglichkeiten auf LinkedIn öffnen.

 

 

Digital mithalten bei veränderten B2B Vertriebsregeln

Die zunehmende Digitalisierung bringt große Chancen mit sich, birgt aber Risiken auf allen Märkten. Diese sind am offensichtlichsten auf dem Endkundenmarkt zu finden. Doch auch im Geschäfts- und Industriekundenvertrieb spürt man die Veränderungen stark: Neue Player etablieren sich und sind mit guten Argumenten nur einen Mausklick weit von Ihren Zielkunden entfernt.

Oft warten die neuen Mitbewerber mit disruptiven Geschäftsmodellen auf, die sich kompromisslos am praktischen Nutzen ihrer Zielgruppe orientieren. Die jungen Marktteilnehmer kennen die digitalen Spielregeln und punkten mit einem ausgefeilten, kundenzentrierten Messaging. Für herkömmliche Anbieter stellen sie eine ernstzunehmende Konkurrenz dar.

Keine Frage, „Angebote und Kundeninteraktion einfach zu gestalten, wird lebenswichtig sein“. So sehen gemäß der A. T. Kearney-Studie „The Future of B2B Sales“ mehr als 65 % aller Vertriebsmanager aus Top-Performer-Unternehmen die Zukunft des B2B-Vertriebs. Einfachheit in der Kundenkommunikation sollte ein eindeutiges Merkmal des Lösungsvertriebs sein, der darauf aufbaut, den Kunden nicht Produktmerkmale anzubieten, sondern vielmehr, ganz simpel, eine Lösung für ihre Probleme.

Der neue Verkäufer: Geburtshelfer, Analyst, Berater

Wie Sie sich und Ihr Angebot dem Kunden darstellen, ist von zentraler Bedeutung. Niemand kauft eine Tastatur wegen ihrer ergonomischen Oberfläche. Nein, man will Nackenschmerzen vermeiden und länger entspannt arbeiten können. Bei hochkomplexen und kostspieligen Projekten, wie sie etwa im B2B-IT-Vertrieb üblich sind, ist eine lösungsorientierte, beratende Ansprache umso mehr geboten.

Betrachten Sie die Situation aus dem Blickwinkel Ihres potenziellen Kunden: Er kennt zunächst Ihr Angebot nicht. Ihr Produkt kann er bei gutem Willen lediglich als Aspekt einer von ihm gewünschten Zielsituation sehen. Ob es ihm jedoch seinem Ziel näherbringt, kann er auf Anhieb nicht sagen. Deshalb ist er an der Auflistung von Eigenschaften oder Ausstattungsmerkmalen nicht interessiert. Er kennt nur die Komplexität seines Problems und weiß in etwa, wohin er möchte. Er sieht viele Fallstricke und sucht einen Anbieter, der ihm bei der Lösung seines Problems hilft. Derjenige, der ihm diese Sicherheit gibt, wird sein Vertrauen und den Auftrag bekommen.

Besser, höher, schneller: Das zieht nicht mehr

Wie können Sie Ihrem Gegenüber diese Sicherheit geben? Indem Sie sich zum einen von den herkömmlichen Verkaufsargumenten ‚besser, schneller, höher‘ verabschieden, und zum anderen sich stattdessen auf das Fragen und Zuhören konzentrieren. Wie der Facharzt seinen Patienten analysiert oder der Rechtsanwalt bei einer kniffligen juristischen Fragestellung berät, genau so verhält sich der ‚Lösungsverkäufer‘. Er stellt sich seinem Kunden als Sparringspartner zur Verfügung und hilft ihm so, seine Ideallösung selbst zu definieren.

Der Kunde wünscht sich von Ihnen Fragen, die ihm signalisieren, Sie kennen sich in seinem Bereich aus und bringen viel Erfahrung bei der Lösung von ähnlichen Problemen mit. Fragen, die ihm die Komplexität seines Projektes selbst besser begreifbar machen. Fragen, die ihm die Sicherheit geben, Sie klopfen alle Rahmenbedingungen für ein Gelingen ab. Es sind meist offene, manchmal sehr spezifische Fragen, wie diese: „Ihr Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen: Welchen Anforderungen muss Ihre Wunschlösung in puncto Skalierbarkeit genügen?“

Kontaktieren Sie mich gerne, damit wir eine Messaging und einen Fragenkatalog für Sie erarbeiten. Einfach hier einen Termin für ein erstes Gespräch buchen. Ich freue mich auf Sie!

Die Vertriebslehrstunde aus Afrika oder: Lessons from the Waterhole

Liebe Leser, dear readers,

da sich meine Kunden in einem internationalen Umfeld bewegen und ich oft englisch-sprachige Blogposts und Artikel erstelle, kommt hier eine Parabel über die Vorteile des strategischen Denkens – in Englisch.

As many of my customers are active in international environments, I typically write blogposts for them in English, the international business language. Here is a nice story about the benefits of  strategic thinking.

The Waterhole Story

Once upon a time, deep in the heart of Africa, there was a water hole nestled in the wilderness. It was a place where animals of all shapes and sizes would gather, seeking refuge from the scorching sun and quenching their thirst. It was a natural hub, a place where everyone could come to get what they needed and wanted.

One day, a smart hunter arrived at the scene. Unlike the other hunters who would go out and chase after their prey, he waited patiently at the water hole. He knew that all the animals would come there eventually, and he could pick his target from the safety of his hiding spot.

As he watched from his vantage point, he noticed something interesting. The animals that were successful at getting what they needed and wanted were the ones that came prepared. The antelope with the keenest sense of hearing, the buffalo with the sharpest horns, the lion with the most cunning strategy.

This got the smart hunter thinking. He realized that the key to successful hunting was not just about being in the right place at the right time, but also about being prepared with the right tools and knowledge.

What we can learn for our LinkedIn profile

Fast forward to the modern day, and the analogy to hunting for customers is clear. You don’t want to just blindly send out emails to a contact database, or make cold calls to potential clients. You want to be like the smart hunter at the water hole, waiting for your customers to come to you.

Also, imagine your LinkedIn profile as a digital waterhole. Just like the natural waterhole in the wilderness, your profile is a hub where people come to seek what they need and want. By having a complete and well-crafted LinkedIn profile, you can be the smart hunter waiting for your potential clients to arrive.

A complete LinkedIn profile is like having all the right tools and knowledge to succeed. It shows that you are a professional who takes your work seriously and is committed to presenting yourself in the best possible way. Just like the animals at the waterhole who were successful in getting what they needed, potential clients visiting your LinkedIn profile will be more likely to trust you and your business if they see that you are an expert in your field.

Regularly posting new and relevant content on your LinkedIn profile is like laying a trail of breadcrumbs leading potential clients straight to you. It shows that you are active and engaged in your industry, and are willing to share your expertise with others. This can help build your reputation as a trustworthy business with a deep understanding of your field.

By being well-connected on LinkedIn, you can be like the lion with the most cunning strategy. A strong network of connections and endorsements shows that you are respected and valued in your industry, and have the backing of your peers. This can go a long way in building trust and credibility with potential clients.

Build your LinkedIn waterhole

just as the smart hunter in the wilderness knew that waiting patiently at the waterhole was the key to successful hunting, building a strong and complete LinkedIn profile can be the key to attracting potential clients to your business. By having a complete profile, posting regular updates, and building a strong network of connections, you can be confident that visitors to your profile will see you as an expert, have confidence in your business, and trust that you have the right information to help them succeed.

So take a lesson from the smart hunter in the wilderness, and start building your own pool of relevant information. With the right preparation, you’ll be able to attract customers like bees to honey and build a thriving business.

Would you like to discuss a strategy for your success on Linkedin and in your business? Pick a time that suits you and we can discuss your very own waterhole strategy.

Followerzahlen sind nicht alles

Die durchschnittliche Anzahl der Verbindungen pro LinkedIn-Profil liegt bei 500-999. Was bringen viele LinkedIn Kontakte und welchen Zweck hat es, mehr zu wollen?

Natürlich würde man das öffentlich niemals zugeben, doch heimlich schielt man schon mal auf die LinkedIn-Followerzahl des Kollegen oder Geschäftspartners. Und oft bricht sich dann ein unbestimmbares Gefühl von Erschrecken, Unsicherheit und Neid Bahn. Doch wie viele Kontakte sollte man auf LinkedIn eigentlich haben?

Followerzahl ist nicht Geschäftserfolg

Vorab sei schon mal gesagt: die Anzahl der Follower auf LinkedIn hat rein gar nichts mit geschäftlichem Erfolg zu tun. Wir alle kennen – Hand auf´s Herz – viele gestandene Geschäftsleute, die noch nicht mal ein LinkedIn-Profil haben, geschweige denn sich dort regelmäßig zu Wort melden. Dennoch: Die Zeit schreitet voran und eine LinkedIn Präsenz wird in Zeiten zunehmender Online-Aktivitäten für die meisten von uns immer wichtiger. Denn ein Profil ist mittlerweile viel mehr als ein Lebenslauf. Laut einer aktuellen Qnary-Studie* sehen 68,4 % der Befragten Kollegen oder Führungskräfte positiv, die berufliche Neuigkeiten in den sozialen Medien teilen. Das gilt vor allem für die Technologie-Branche. Die Umfrageergebnisse zeigen eine zunehmende Nutzung sozialer Medien unter Geschäftsleuten. Die Daten für das Jahr 2021 zeigen einen Anstieg von fast 15 % bei der täglichen Nutzung sozialer Medien. Mehr als die Hälfte, 56,7 %, der Befragten posten mindestens einmal am Tag Inhalte, gegenüber 42 % im Jahr 2020.[1]

Keine Frage: Wie man LinkedIn nutzt, bleibt jedem selbst überlassen. Manche Menschen sehen sich als Netzwerker und wollen viele Verbindungen und Follower haben. Andere hingegen haben lieber eine überschaubare Liste von Personen, die sie persönlich kennen und zu denen sie im Laufe der Jahre eine gute persönliche Beziehung aufgebaut haben.

Aussagen über die Anzahl der Likes, die man auf einen veröffentlichten Beitrag bekommt, finden die einen interessant. Andere reagieren eher negativ und sind der Meinung, dass wir allmählich zu einer Gesellschaft der Selbstgefälligen verkommen.

Die meisten von uns haben im Laufe der Jahre viele Kontakte geknüpft – zu Freunden, zu geschäftlichen Kontakten, zu ehemaligen und aktuellen Arbeitskollegen, zu denjenigen, mit denen wir studiert haben und die wir über Events oder sonstige berufsbezogene Aktivitäten kennen. Ein solch „typisches“ Netzwerk reicht den meisten LinkedIn Nutzern vollkommen aus.

Hohe Followerzahlen um jeden Preis?

Daneben gibt es jedoch andere, die – beseelt von einem unbestimmten Ziel, ihre Followerzahl zu erhöhen – ohne Sinn und Verstand Verlinkungsanfragen versenden und darauf hoffen, sich damit in die Höhen des LinkedIn Olymp zu katapultieren. Doch solche Vorhaben scheitern oft kläglich.

Jeder, der seine Follower und Kontakte auf LinkedIn vergrößern will, sollte sich als erstes über seine Ziele im Klaren sein. Was will ich erreichen? Will ich mein Standing im Unternehmen verbessern und von bestimmten Personen als Meinungsführer wahrgenommen werden? Möchte ich in meiner Community oder bei meinen Kunden als innovativer Geist wahrgenommen werden? Oder möchte ich zu einem bestimmten Thema als Experte anerkannt sein? All das lässt sich auf LinkedIn erreichen.

Genau deshalb ist es sinnvoll, sich über seine Absichten im Klaren zu sein und eine gute Strategie zu entwickeln.

Tribes

Zudem hilft das Konzept der „Tribes“, das erstmals vom Marketing-Vordenker Seth Godin formuliert wurde. Dabei geht es darum, dass Inhalte bei einer spezifischen und möglichst einflussreichen Gruppe Anklang finden sollten. Eine „Tribe“ anzusprechen bringt viele Vorteile und kann dich schnell einem größeren Publikum bekannt machen. Du kannst deine ganz eigenen Perspektiven einbringen, mit anderen diskutieren und damit sowohl deine Kompetenz weiter entwickeln als auch deine Wirkkraft erheblich verstärken und damit – deinen Einfluss. Ganz automatisch wird sich die Zahl deiner Follower erhöhen.

Ein Paradox: Die Followerzahl

Ja, es ist logisch: je mehr Personen mit dir auf LinkedIn verbunden sind, desto höher wertet LinkedIn das Engagement (Likes, Re-Shares, Kommentare usw.) im Vergleich zu einer Person mit einer geringeren Anzahl an Followern.

Alles, was du auf LinkedIn tust, alles, was du siehst, alle Anzeigen und Beiträge basieren auf vergangenen Aktivitäten und auf deren Reaktionen – analysiert, bewertet und gesteuert vom allmächtigen LinkedIn-Algorithmus.

Der funktioniert in etwa so: Deine Beiträge werden in die Feeds von etwa 10-15% deiner Follower geladen. Sobald du etwas postest – eine Meinung, einen Artikel, ein Video, ein Foto – teilt LinkedIn diesen Beitrag also nicht mit all deinen LinkedIn-Kontakten. Ungefähr 10-15 % deiner Kontakte sehen diesen Beitrag.

Abhängig von den Reaktionen dieser ersten 10-15 %, wird der Beitrag dann an die anderen 85-90 % (und deren Verbindungen) weitergeleitet. Auch wenn man nicht genau weiß, nach welchen Regeln die ersten 10-15% ausgesucht werden, so haben Experten doch eine Vermutung. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus denjenigen, die am stärksten mit dir interagieren und denjenigen, die erst kürzlich mit dir in Kontakt getreten sind oder ähnliche Interessen haben (Hashtags).

Das bedeutet im Umkehrschluss: Viele Verbindungen zu haben, gibt dir nur eine vermeintliche Beliebtheit. Warum: wenn du nur wenige deiner Follower auf deine Beiträge reagieren, wird sich das negativ auf deine Engagement-Werte (Likes, Kommentare, Re-Shares) auswirken. Als Autor und Ersteller von Inhalten wirst du damit von LinkedIn abgestraft und deine vielen Kontakte und „Follower“ nutzen dir herzlich wenig.

Gib deiner LinkedIn Präsenz einen Sinn

Wenn du mit deiner LinkedIn Präsenz ein Ziel verfolgst und deine Inhalte darauf ausrichtest, wirst du erfolgreich werden und musst nicht mehr auf Follower-Zahlen schielen.

– Wenn Du auf LinkedIn bist, um Gleichgesinnte zu erreichen und dich mit ihnen zu vernetzen, dann sollte dein Ziel sein, sich mit denjenigen in diesem Bereich zu vernetzen und Reationen von Personen aus diesem Kreis zu erhalten. Beschäftige dich mit deren Beiträgen – kommentiere. Gib deine Meinung, stimme zu, zeige Zustimmung, vielleicht sogar deine Bewunderung. Sie werden vielleicht das Gleiche tun.

– Wenn Du Geschichten oder Beiträge veröffentlichen möchten, die für dich und dein Anliegen von Bedeutung sind, dann tu genau das – aber halte dich an eine Reihe von Kernthemen, damit die Leute wissen, wofür du stehst. Denk daran, dass nicht alle deine Meinung teilen werden.

– Wenn dein Ziel ist, die größte Fangemeinde auf LinkedIn zu haben, vergiss es. Der LinkedIn Algorithmus ist unbestechlich. Er wertet die Interaktionen, die Reaktionen deiner Beiträge aus. Solange hier nichts zu sehen ist, werden deine Beiträge erbarmungslos herabgestuft werden.

Ich wünsche dir viel Erfolg und viel Spaß bei der Interaktion mit Gleichgesinnten auf LinkedIn. Gern bin ich für dich da, wenn du Fragen hast. Such dir am besten hier schon mal einen Termin mit mir aus.

Eva

Auf LinkedIn bei Deinen Lieblingskunden anklopfen – 3 Tipps, 2 No-Gos

Meine Erfolgsformel für gelungenes Messaging (mit Beispielen)

Die Erfahrung zeigt´s, harte Fakten untermauern es: LinkedIn ist die perfekte Plattform, um mit seinen Wunschkunden in Kontakt zu treten. Als Geschäftsentwicklerin, die vor vielen, vielen Jahren im Telemarketing begonnen hat, ist LinkedIn für mich DAS Tool für die Kaltakquise im komplexen B2B-Geschäft. Die gute Nachricht ist: für gelungene Kontaktanbahnungen braucht niemand eine kostspielige Sales Navigator Lizenz, für den Anfang tut es sogar die kostenfreie Basis Version.

Eine gute Message zu verfassen ist jedoch immer noch eine echte Königsdisziplin – nicht umsonst heißt es in Marketingkreisen „Content is king“. Die meisten Nachrichten sind langweilig, austauschbar und nichtssagend. Sie wecken bei ihren Empfängern nur selten Interesse. Im schlimmsten Fall schreien sie geradezu „KAUF MICH“, so dass der Schuss sofort nach hinten losgeht.

Wie also geht die große Kunst, deine Kunden auf LinkedIn effektiv anzusprechen? Das Verfassen von kleinen Nachrichten mit hoher Erfolgsquote ist nur dann schwer, wenn du die Erfolgskriterien nicht kennst. Was machen ein paar Wörter also zur guten, konvertierenden Message? Hier sind meine drei wichtigsten Tipps:

1. Bring erst dein Profil in Topform

Wenn du deine potentiellen Kunden mit einem nachlässig verfassten Profil ansprichst, lohnt sich die Mühe, die du in deine Messages steckst, eigentlich gar nicht. Denn mit einer tollen Nachricht sehen sich deine Angesprochenen natürlich sofort auf deinem Profil um. Schade wäre es, wenn sie durch die mangelnde Aussagekraft deines Profils, ein unvorteilhaftes Foto oder fehlende Inhalte die Message sofort als unqualifiziert einstufen.

Vielmehr solltest du dein Profil dafür nutzen, um die Glaubwürdigkeit deiner Nachricht zu unterstreichen. Deine Wunschkunden sollten auf einen Blick sehen, welches Unternehmen du vertrittst und wofür du stehst. Für das Profil gilt: Mehr ist mehr. Scheue dich nicht, viel über dich zu zeigen. Dein Lebenslauf ist dabei nicht alles. Der Bereich „About“ ist zum Beispiel der perfekte Ort, um zu erzählen, wie du und dein Produkt deinen Kunden zum Erfolg bringt.

Auch deine Aktivitäten sind wichtig: Deine Profilbesucher sollten idealerweise gleich erkennen, dass du viel sagen hast und aktiv bist. Artikel, Beiträge, kompetente und teilweise humorvolle Kommentare zu relevanten Themen: all das fördert das Vertrauen deiner Besucher in deine Kompetenz und dein Engagement. Mehr dazu hier.

2. Kurz und knapp, auf den Punkt

Wie also füllt man seine Vertriebspipeline mit hochwertigen Leads? Hier liegt die Kunst in der gezielten Formulierung. Die Message sollte einen Wunschzustand oder die Vermeidung eines Risikos ansprechen. Sie sollte spannend genug sein, dass sein Interesse geweckt ist. Mehr braucht es für den Anfang gar nicht.

Eine LinkedIn Nachricht ist keine Kalakquise email! Beide dienen zwar dem gleichen Zweck (wobei die Kaltakquise email natürlich erheblich weniger Konversion erzielt), aber es gibt eine ganz erheblichen Unterschied.

Die E-Mail ist ein Kommunikationskanal der für längere Nachrichten gedacht ist. LinkedIn Messages sind eher mit einer WhatsUp oder Signal-Nachricht vergleichbar. Schon der Raum, der für eine solche Nachricht zur Verfügung steht, deutet darauf hin. Hier sind keine weitschweifigen Erklärungen angebracht. Man hat ein kleines Fenster mit einer begrenzten Zeichenanzahl zur Vefügung. Der Leser sieht die Nachricht sofort in einem Stück, er muss meist nicht einmal nach unten scrollen.

Tipp: Wenn dein Interessent erst nach dem Öffnen der Nachricht entscheiden kann, ob er sie lesen will oder nicht, ist sie zu lang. Eine solche Nachricht ist nicht nur ärgerlich für deine potentiellen Kunden. Sie macht auch einen „spammigen“ Eindruck und zeigt dich als Absender nicht unbedingt in einem guten Licht. Deine Nachricht sollte also nur ein paar prägnante Sätze enthalten.

3. Der Mensch hinter der Nachricht

Wenn du nun eine für deinen Ansprechpartner geeignete, werthaltige Formulierung gefunden hast, ist es wichtig noch einen anderen Vorbehalt bei deinem Gesprächskunden zu überwinden. Dieser Vorbehalt heißt: „Ach, das schickt der doch an hunderte Ansprechpartner“. Klar, niemand will ein kleiner unbedeutender Mensch in der Masse sein. Aus diesem Grund solltest du dir die Zeit nehmen, deine Nachricht zu personalisieren. Deine Formulierung sollte individuell auf ihn abgestimmt sein, so dass dein Ansprechpartner erkennt: Hey, der meint genau mich! Dazu hilft dir das Profil deines Ansprechpartners. Bezieh dich auf Gemeinsamkeiten, auf etwas, was er vor kurzem selbst gepostet hat.

Jetzt wirst du sagen: Das ist viel Arbeit! Und ich entgegne: Ja, aber sie zahlt sich aus. Ganz nebenbei trainierst du dich in der hohen Kunst des echten Interesses. Du schulst deine natürliche Neugier, die dich als Vertriebsexperten weiter bringt; das wird sich auf eure weiteren Gespräche auswirken. Der Aufwand ist es wert und ich habe viele gute Erfahrungen damit gemacht.

Die Message sollte nicht zu perfekt sein. Sie sollte eine gelungene Mischung aus Expertentum, Lösungsversprechen und netter Einladung sein. Schreibe deine Nachricht so, wie du auch persönlich mit einer Person sprechen würdest. Stell dir vor, du stehst dieser Person direkt gegenüber, zum Beispiel auf einem Branchenevent.

Übrigens: ein kleiner Rechtschreibfehler in deiner Message schadet manchmal auch nicht. Es zeigt dich als fehlbaren Menschen und signalisiert: Das ist garantiert keine automatisierte Nachricht (den Namen deines Ansprechpartners solltest du allerdings immer richtig schreiben).

1. NOGO: LinkedIn InMails

Eigentlich ist es klar: Mit dem Versenden einer InMail kaufst du dir von LinkedIn die Erlaubnis, in das Postfach eines anderen Menschen zu gelangen. Du kannst ihm eine Nachricht mit mehr als 300 Zeichen senden, ohne dass du mit ihm verlinkt bist. Eine InMail ist eine Nachricht, die du unaufgefordert verschickst. Auch wenn du die Nachricht nur an einen Adressaten verschickst: Für den Empfänger ist sie vergleichbar mit einer email Massenaussendung. Sie stammt von einer ihm unbekannten Person und wirft ein Angebot quasi „über den Zaun“, ohne zu wissen, ob der Empfänger Interesse oder Bedarf hat. Eine solche Nachricht verschwendet die Zeit des Adressaten und wird als Spam betrachtet.

Wenn du LinkedIn für die vertriebliche Kontaktaufnahme nutzt, ist meine Empfehlung, dich von InMail fern zu halten. Diese Funktion ist für Personalvermittler gedacht, das solltest du so akzeptieren.

2. No-Go: Automatisierung

Automatisierung ist heutzutage einer der größten Trends im Vertrieb, daher ist es nur natürlich, dass du dir das Leben leichter machen möchtest. Ich selbst rate jedoch dringend davon ab, LinkedIn-Nachrichten zu automatisieren. Es ist ein gefährlicher Weg! Wenn du dir nicht zu 100 % sicher bist, dass deine LinkedIn Outreach-Software das erforderliche Maß an Personalisierung bieten kann, verwende sie nicht. Mehr dazu hier. Du solltest dir immer im Klaren sein, dass du nicht an Profile schreibst, sondern an Menschen. Diese Menschen haben – hoffentlich – genügend Entscheidungsbefugnis, um dir einen lukrativen Auftrag zu geben. Wenn du sie mit automatisierten Nachrichten belästigst, hast du dir zwar Zeit für das Business Development gespart, aber durch die – notgedrungen – unpersönliche und generalisierte Aussage einen zahlungskräftigen Kunden womöglich für immer verprellt.

Und hier noch ein paar Beispielnachrichten:

Hallo Herr Schneider, coolen Event hatten sie da! Ich kontaktiere Sie, weil wir Ihre Reisekostenausgaben vermutlich um die Hälfte reduzieren können. Wir haben eine Kooperation mit xxx und gebn das gern an unsere Kunden weiter. Wäre Ihnen das mal ein Gespräch wert? Viele Grüße Jan Mustermann

290 Zeichen

Hallo Frau Kostariades, ich sehe, Sie haben auch in Regensburg studiert. Gleiches Studienfach, wow! Wir machen Screensharing und Collaboration in verteilten Teams einfacher. Würde mich gern mal dazu mit Ihnen kurzschließen, wenn es passt. Auf die alten Zeiten! Grüße, Jan Behnke

278 Zeichen

Hallo Frau Wahrendorf, was macht einen guten Buchhalter aus? Genau! Dass man nichts mit ihm zu tun hat. Die neuen Funktionen sind manchmal etwas verwirrend. Machen Sie als Synergy Lead Sales eigentlich auch die Reisekostenabrechnungen? Wäre schön, mal zu sprechen. Viele Grüße, J. Arnge

286 Zeichen

Viel Spaß beim Selber Texten!  

Oder, wenn du dir gerne eine Expertin dazu holst: Ich bin gern für dich da. Hier findest du einen Termin mit mir. Viele Grüße, Eva

Automatisierungstools auf Linkedin – Achtung Gefahr!

Die LInkedIn Suche: Ideal für Recherche und Business Development.

B2B Interaktions-Tools, die automatisierte Kundenansprachen auf LinkedIn versprechen, machen von sich reden. Doch sind sie tatsächlich ihr Geld wert?

LinkedHelper, Dripify, Meet Alfred, Phantombuster: Die „smarten“ Apps versprechen, automatisiert qualifizierte Interessenten (qualified leads) für Sie zu entwickeln und damit Ihre Umsatzzahlen drastisch zu erhöhen. Personalisierte Verlinkungsanfragen und Verkaufsszenarien, direkte CRM-Integrationen, individualisierte Follow-ups mit Triggerpunkten und vieles mehr: Ihre Message wird automatisiert an hunderte von Ansprechpartnern auf LinkedIn verschickt, schnell und einfach, ohne Aufwand. Die Zusicherung: Sie bekommen im Handumdrehen die richtigen Interessenten und nach der alten Lehre vom Leadtrichter bleibt ein bestimmter Prozentsatz als Kunden bei Ihnen hängen.

Was sich auf den ersten Blick wie der Himmel auf Erden anhört, ist aus Sicht von LinkedIn Experten und erfahrenen Business Developern vor allem eins: Massenabfertigung. Für mich klingen die Versprechungen wie blanker Unsinn und ich fühle mich an die Zeiten der email-Blasts erinnert: Diese Angebote waren und sind mit dem berühmten Schuss mit der Schrotflinte von hinten über die Schulter in den Wald zu vergleichen. Zu hoffen, damit wirklich sein Ziel zu erreichen ist und bleibt unrealistisch. Es ist wahrscheinlicher, dass Ihr Schuss nach hinten losgeht.

Faustregel: Je größer das zu erwartende Umsatzvolumen, desto eher sollten Sie die Finger von Automatisierungen lassen.

Wollen Sie Ihre zukünftigen Kunden als Versuchskaninchen missbrauchen? Ernsthaft? Je komplexer Ihr Angebot ist, je größer das durchschnittliche Umsatzvolumen pro Kunde, desto schwieriger wird es mit der Automatisierung. Denn auch wenn wir auf LinkedIn nur Profile vor uns sehen, sollten wir uns immer vergegenwärtigen, dass hinter jedem Profil eine Person steckt. Eine Person, die sich eine individuelle Einladung, eine Kommunikation mit einem Menschen und passende Angebote wünscht. Eine Person, die ggf. den Einfluss hat, Sie und Ihr Angebot von der Liste der potentiellen Lieferanten zu löschen. Auch wenn Automatisierungen grundsätzlich sinnvoll sind, so haben sie doch den Nachteil, dass eine individuelle Ansprache praktisch unmöglich ist. Jeder potentielle Kunde wird irgendwann feststellen, dass er mit einem Algorithmus kommuniziert, anstatt mit einem Menschen. Entsprechend lauwarm wird das Interesse sein, das Sie ernten. Entsprechend negativ der erste Eindruck, den Sie hinterlassen.

Komplexität begreifen: Anforderungen, Jobbeschreibungen, Lösungsanforderungen

Angesichts der Komplexität von Aufgabengebieten, Funktionsbeschreibungen und Unternehmensstrukturen ist die Recherche von Zielpersonen speziell in größeren Unternehmen eine echte Herausforderung. Strukturen und  Strategien wie auch Titel in Ihren Zielunternehmen ändern sich von heute auf morgen. Da ist der Ansprechpartner, der gestern noch „Head of Operations“ war, auf einmal „Synergy Lead Processes“ – wohlgemerkt bei gleicher Aufgabenbeschreibung. Auch Zuständigkeiten und Projektteams ändern sich fortlaufend. Die Wahrscheinlichkeit, mit einer automatisierten Message tatsächlich bei der richtigen Person landen, geht gegen Null. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich bei einer Menge Personen als Spammer outen, ist hingegen groß. Und wenn Sie tatsächlich den „richtigen“ Ansprechpartner erreichen, können Sie mit einer automatisierten Massenmessage auf Grund ihrer – notgedrungen – allgemeinen Aussage beim Adressaten nicht den Eindruck erwecken, dass er (ja genau: er!) gemeint ist. Die Reichweite, die Sie mit Automatisierungstools erreichen, ist groß – keine Frage. Die Frage ist vielmehr: Geht mein Schuss vielleicht sogar nach hinten los? Ja, das kann passieren. Doch nicht nur bei Ihren Wunschkunden.

Auch das LinkedIn Universum schlägt zurück

Auch LinkedIn erkennt und analysiert natürlich Ihre Aktivitäten. Spam Messages und unangemessene Aktivitäten, Belästigungen, werden bei LinkedIn, wie übrigens auch bei Google als Massenabfertigung erkannt und abgestraft. So riskieren Sie mit der (unsachgemäßen) Verwendung von Massenaussendungen, dass LinkedIn Ihr Konto deaktiviert. Sicher sind nicht alle Tools gleich. Dennoch gehen Sie das Risiko ein, dass sie mit einer nicht klar adressatengerechten Nachricht nicht nur Ihre potentiellen Kunden abschrecken, sondern auch bei LinkedIn als Spammer gelten.

Dass sich LinkedIn hier absichert, ist verständlich. Als größte Plattform für Businesskontakte setzt man respektvolle Kommunikation voraus. Wenn ein und dieselbe Ansprache an Hunderte von Menschen geschickt wird, wird LinkedIn das unterbinden. LinkedIn fordert seine Mitglieder sogar dazu auf, unangemessenes Verhalten zu berichten und damit die Gemeinschaft zu unterstützen. Das macht durchaus Sinn, da unter dieser Art von Aktivität LinkedIns Seriosität leidet.

Erfahrungen machen, analysieren, lernen, LinkedIn Profi werden

Erfahrungen machen, analysieren, lernen, LinkedIn Profi werden

Jedes neue Medium erfordert erst einmal, sich darin zurecht zu finden und die Mechanismen kennen zu lernen. Basierend darauf kann man ein passendes Vorgehen entwickeln und immer weiter verfeinern. Im Grunde ist LinkedIn wie ein Marktplatz, auf dem sich auch Ihre zukünftigen Kunden tummeln. Hinter den Profilen haben Sie es mit echten Menschen zu tun.

Wie und wo stellen Sie Ihren Marktstand auf, mit welchen Angeboten locken Sie Ihre Interessenten an? Was bieten Sie zum Probieren an? Wie gestalten Sie die Auslage? Wie kommen Sie ins Gespräch?

Wenn Sie sich vorschnell von den Versprechungen der Automatisierungslösungen verleiten lassen, werden Sie viele notwendige Erfahrungen überspringen. Der passende Pitch für unterschiedliche Zielgruppen und Anforderungen muss erst entwickelt werden, Kommunikationsstrategien müssen ausprobiert und getestet werden. Wenn man sich gestattet, erst im Kleinen Erfahrungen zu sammeln, gibt LinkedIn sehr konkretes Feedback dazu, wie Ihre Zielgruppe darauf reagiert hat und welche Reichweite Sie generiert haben. Sie bekommen ein Gefühl dafür, welche neuen Inhalte wahrscheinlich gute Konversionsraten erzielen werden. Erst wenn Sie diese Erfahrungen gemacht haben und analysieren können, lohnen sich Automatisierungen – vielleicht. Dann jedoch würde ich eher die LinkedIn eigenen „Automatisierungen“, wie etwa den Booster wählen, der gut konvertierende Inhalte einem größeren Personenkreis der bereits evaluierten Zielgruppe zugänglich macht.

Möchten Sie auch Sie eine passende Strategie für Ihre LinkedIn-Aktivitäten entwickeln? Rufen Sie gern bei mir an, so dass wir über Ihre Ziele sprechen können.

Warum jeder Berater eine LinkedIn-Unternehmensseite braucht (neben dem Profil!)

Du hast ein LinkedIn-Profil, und es sieht wahrscheinlich ziemlich gut aus – professionelles Foto, aussagekräftige Überschrift, vielleicht sogar ein paar subtile Erfolge in deinem Lebenslauf. Du denkst dir: „Ich bin bereit, oder?“ Na ja, fast! Wenn du als Berater neue Geschäftspartner oder Kunden gewinnen willst, gibt es eine Geheimwaffe, die du möglicherweise noch nicht nutzt: eine LinkedIn-Unternehmensseite.

Ja, es ist wie ein Upgrade von der Holzklasse zu Business nur ohne die Mehrkosten. Es bringt dir viel:  mehr Power und noch mehr Vorteile!

Warum sollte ich mir die Mühe machen, eine Unternehmensseite zu erstellen?

Seien wir ehrlich, du jonglierst als Unternehmer bereits mit zehn Dingen gleichzeitig. Warum solltest du also auch noch eine LinkedIn-Unternehmensseite pflegen? Hier sind ein paar Gründe, warum sich die zusätzliche Mühe wirklich lohnt:

Zeig, dass du ein ernsthaftes Geschäft führst

Dein persönliches Profil dreht sich um DICH – deine Expertise, deinen Werdegang und deine Meinung darüber, ob Gemüse auf den Grill gehört (wichtige Diskussionen!). Aber auf einer LinkedIn-Unternehmensseite? Da kannst du den Fokus auf dein Unternehmen legen. Es verleiht deinem Beratungsunternehmen eine separate, professionellere Identität, die bei potenziellen Partnern und Kunden Vertrauen weckt.

Überleg mal: Wenn jemand nach deinem Beratungsunternehmen sucht, würdest du lieber, dass er auf dein persönliches Profil stößt oder auf eine schicke Unternehmensseite, die sagt: „Wir wissen, was wir tun“?

Glaubwürdigkeit und Vertrauen aufbauen

Vertrauen ist alles im Beratungsgeschäft. Deine Unternehmensseite ist wie ein Schaufenster – mit Logo, Firmengeschichte und einer Liste deiner Dienstleistungen. Es ist der Unterschied zwischen einem stilvollen Büro und Geschäften aus dem Kofferraum deines Autos.

Wenn potenzielle Partner oder Kunden eine gut gepflegte Unternehmensseite sehen, gewinnen sie den Eindruck, dass du ein Profi mit einem etablierten Unternehmen bist. Es fügt eine Vertrauensschicht hinzu, die ein persönliches Profil allein nicht bieten kann.

Ziehe neue Kunden und Geschäftspartner wie ein Magnet an

Der LinkedIn-Algorithmus wirkt wahre Wunder für Unternehmen. Mit einer Unternehmensseite bist du nicht nur im eins-zu-eins-Gespräch – du machst dein Geschäft für jeden sichtbar. Menschen, die nach speziellen Dienstleistungen suchen, wie Beratung in einem bestimmten Bereich, finden dein Unternehmen eher über eine Unternehmensseite.

Außerdem werden Unternehmensseiten von Google indexiert, was bedeutet, dass du deine Sichtbarkeit auch außerhalb von LinkedIn verbesserst. So finden dich potenzielle Partner sogar während nächtlicher Google-Recherchen. Und darüber finden Sie natürlich auch deine Unternehmens-Website. Nochmal ein doppelter Vorteil.

Halte deine persönliche Marke… persönlich

Als Berater bist du vor allem eine Person, keine Marke* . Mit einer Unternehmensseite kannst du dein persönliches Profil für Networking, Meinungsführerschaft und das Teilen von Ideen nutzen (mehr hier). Deine Unternehmensseite hingegen kann sich um die Vermarktung deiner Dienstleistungen, Erfolge und Meilensteine kümmern.

Das hält alles schön übersichtlich – du musst nicht ständig über dich selbst auf deinem persönlichen Profil werben. Stattdessen kannst du natürlich mit deinen Kontakten interagieren, während deine Unternehmensseite den Verkauf übernimmt.

Analysen ohne Ende!

Ein cooles Extra einer LinkedIn-Unternehmensseite sind die Daten. Im Gegensatz zu persönlichen Profilen bieten Unternehmensseiten eine wahre Schatzkammer an Einblicken und Analysen. Du kannst Seitenbesuche, Interaktionen mit Beiträgen und sogar sehen, wie gut deine Inhalte ankommen.

Diese Informationen helfen dir zu verstehen, welche Art von Inhalten bei deinem Publikum ankommt, welche Beiträge neue Follower bringen und – am wichtigsten – was die Leute dazu bringt, auf deine Website zu klicken oder dich zu kontaktieren. Mit diesen Daten kannst du deine Strategie anpassen und so schneller die perfekten Geschäftspartner finden.

So legst du los:

Eine LinkedIn-Unternehmensseite einzurichten ist einfach. Es dauert weniger lange, als deine verschollenen Visitenkarten zu suchen. Hier ein schneller Überblick:

  • Über diesen Link kannst du deine Unternehmensseite erstellen.
  • Fülle die Basisinformationen aus: Firmenname, Logo und eine knackige Beschreibung, die erklärt, was du machst.
  • Fang an zu posten! Teile Inhalte über dein Unternehmen, deine Dienstleistungen und deine Expertise.
  • Interagiere mit deinen Followern, indem du kommentierst, likst (likest?) und relevante Diskussionen führst.

Und dann kannst du auch schon loslegen, du bist bereit, neue Verbindungen zu knüpfen und Geschäftspartner mit deiner neuen Seite zu finden.

Überzeugt? Und bereit, dein Netzwerk zu erweitern?

Wenn du dein Beratungsunternehmen ausbauen und die richtigen Kunden und Partner anziehen willst, ist es ein Kinderspiel, eine LinkedIn-Unternehmensseite zu erstellen. Richte sie ein, teile Inhalte und sieh zu, wie dein Netzwerk wächst. Brauchst du Hilfe beim Erstellen der perfekten Seite? Lass uns vernetzen, und ich helfe dir gerne dabei!

Das LinkedIn-Rampenlicht wartet – Los geht´s! 🌟

Wenn du Unterstützung brauchst: Ich bin gern für dich da. Hier kannst du einen Termin mit mir finden-

*Natürlich gibt es auch Ausnahmen, etwa wenn du mit deinem Linkedin Profil dein Standing in deinem Unternehmen verbessern möchtest oder gezielt deine Karriere vorantreiben willst, siehe hier.

 

 

Maximiere deine Reichweite: Wie du aus Deinen Beiträgen gezielt Werbung machst

Möchtest du deine Reichweite auf LinkedIn erweitern? Eigentlich eine dumme Frage, denn, wer will das nicht?

Grundsätzlich ist das natürlich immer organisch möglich. Organisch: Das bedeutet, dass du im Lauf der Zeit mehr Follower und Kontakte gewinnst, dass deine regelmäßigen Aktivitäten dich immer bekannter machen. Schneller und effektiver geht es jedoch mit dem sogenannten LinkedIn-Boosting. Hierbei handelt es sich um eine zwar kostenpflichtige, aber ausgezeichnete Möglichkeit, deine Beiträge über deine bestehenden Follower hinaus zu verbreiten – und dabei bestimmst du selbst, welche Personen oder besser: Personengruppen einen von dir ausgewählten Beitrag sehen sollen.

Durch ein paar einfache Schritte kannst du deine gut „performenden“ organischen Beiträge in gezielte Werbung für dich umwandeln und so das volle Potenzial deiner Marke ausschöpfen.

Hier ist eine einfache Anleitung in fünf Schritten, um einen Beitrag zu boosten

1. Beitrag auswählen
Wähle den Beitrag aus, den du bewerben möchtest. Das ist der erste Schritt, um deine Inhalte einer breiteren Zielgruppe zugänglich zu machen. LinkedIn gibt dir hier schon Hinweise, welche(r) dafür besonders gut geeignet ist.

2. Boost-Button klicken
Sobald du deinen Beitrag ausgewählt hast, klicke auf die Schaltfläche „Boost“, um den Bewerbungsprozess zu starten.

3. Kampagne einrichten
Nun richtest du deine Kampagne ein. Auf dieser Seite triffst du drei wesentliche Entscheidungen:

  • Ziel festlegen: Bestimme, ob du die Markenbekanntheit steigern oder Leads generieren möchtest. LinkedIn optimiert deine Kampagne basierend auf diesem Ziel, um die besten Ergebnisse zu erzielen.
  • Zielgruppe auswählen: Entscheide, welche Zielgruppe du ansprechen willst. Nutze die vordefinierten Zielgruppenvorlagen oder erstelle deine eigene Zielgruppe anhand von Profilkennzeichen. Mit den Targeting-Optionen von LinkedIn kannst du verschiedene Zielgruppen, von Führungskräften bis zu einzelnen Mitarbeitern, gezielt ansprechen. Denke daran, dass B2B-Kaufentscheidungen oft von mehreren Personen innerhalb eines Unternehmens getroffen werden, daher kann es sinnvoll sein, breite Zielgruppenattribute zu verwenden.
  • Budget und Laufzeit festlegen: Bestimme das Budget und die Dauer deiner Boost-Kampagne. Jede Kampagne ist individuell, daher empfiehlt LinkedIn, deine Anzeige mindestens zwei Wochen lang zu schalten, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Davon kann man natürlich halten, was man will :).

4. Unterstützung durch LinkedIn nutzen
Nachdem du die Zahlungsmodalitäten geregelt hast, erstellt LinkedIn automatisch ein Kampagnenmanager-Konto für dich. Außerdem bietet LinkedIn Unterstützung und Ressourcen, um dir bei der Einrichtung und Optimierung deiner Kampagne zu helfen.

5. Ergebnisse messen
Überprüfe schließlich deine Ergebnisse. Erweitere das Fenster unter deinem ge-„boosteten“ Beitrag: Damit kannst du  sowohl organische als auch gesponserte Ergebnisse sehen. LinkedIn zeigt deine Anzeigen den relevantesten Mitgliedern, sodass du den maximalen Nutzen erzielst. Sei geduldig, da es einige Zeit dauern kann, bis du Ergebnisse siehst.

Bist du unsicher, wie du das LinkedIn-Boosting für dich nutzen kannst? Ich helfe dir gerne dabei, deine Markenreichweite zu erhöhen und deine Marketingziele effizient zu erreichen – ich bin nur einen Klick entfernt!

Strategisch weiterkommen: Clevere Schritte auf LinkedIn für deinen beruflichen Aufstieg

Entgegen der landläufigen Meinung ist es für den beruflichen Erfolg nicht sehr entscheidend, besonders begabt zu sein. Nicht immer kommen die klügsten Köpfe oder die mit den prestigeträchtigen Abschlüssen weiter. Nein: Erfolg bedeutet Fokus, Entschlossenheit und die Fähigkeit, strategische Schritte zu unternehmen. Um dir auf deinem Karriereweg zu helfen, findest du hier einige Gedanken, die herkömmliche Karriereweisheiten mit der Power von LinkedIn kombinieren. Übe dich in der Kunst des Netzwerkens und lass dich von einflussreichen Personen zu deinen beruflichen Zielen tragen.

Da sein oder Hervorstechen?

Woody Allen sagte einmal: „80 Prozent des Erfolgs besteht darin, sichtbar zu sein.“ Das gilt auch für LinkedIn. Ein gutes Profil, durchdachte, strategische Posts und Kommentare geben dir das richtige Erscheinungsbild und machen dich zur Marke. Dabei ist deine positive Einstellung entscheidend. Ein Lächeln kann ein mächtiges Werkzeug sein, um Verbindungen aufzubauen. Und Lächeln, das geht auch auf LinkedIn. Deshalb: keine Beschwerden, kein Meckern, keine politischen Statements. Statt dessen: aktiv zur Lösungsfindung beitragen, Humor zeigen und auch mal die unkonventionelle Sichtweise erläutern. Sei dir sicher: Deine positive Energie auf LinkedIn wird wahrgenommen und wird andere einladen, mitzumachen.

Warte nicht, übernimm selbst die Initiative

Warum warten, bis jemand anderer ein Thema anstößt? Das kannst du auch selbst. Welches Anliegen ist dir wichtig? Wo willst du einen Unterschied machen? Die Antworten auf diese Fragen sind deine beruflichen Zukunftsthemen und darüber kannst du auch auf LinkedIn sprechen. Mit den richtigen Stichwörtern/Hashtags findest du deine „Blase“, deine Community und damit auch dein Spielfeld. Hier findest du auch die Menschen, die dich weiter bringen.

Finde einen Mentor auf LinkedIn

LinkedIn ist nicht nur eine Plattform für die Anbahnung von Geschäftskontakten oder zur Jobsuche; es ist eine Goldgrube für Mentoring. Wo sonst würdest du die geballte Mentoring-Community finden?  Suche nach erfahrenen Fachleuten, deren Einsichten mit deinen Zielen übereinstimmen und komm ihnen durch geschicktes Kommunizieren/Kommentieren näher. Ein Mentor kann dich durch deine gesamte Karriere hinweg begleiten und wertvolle Ratschläge für deine berufliche Reise bieten. LinkedIn ist die Plattform, auf der Ihr euch kennenlernt. 

Wissen ist Macht – Wissen teilen der Königsweg

Investiere Zeit, um Experte auf deinem Gebiet zu werden und erstelle hochwertige Inhalte auf LinkedIn. Versuche, dein Verständnis für deine Themen immer weiter zu vertiefen. Je mehr du weißt, desto wertvoller wirst du für dein Team und deine Organisation. Dabei schadet es gar nichts, hin und wieder den Status Quo in Frage zu stellen. Sei eine Quelle für Innovation und bringe neue Perspektiven ein. Ein LinkedIn Artikel oder Beitrag sind dafür wie geschaffen.

Hilf auch anderen zum Erfolg

Wenn die Flut kommt, hebt sie alle Boote. Während es wichtig ist, sich ins rechte Licht zu rücken, ist auch Bescheidenheit eine Tugend. Wenn du einen Karriereschritt oder eine Auszeichnung bekommst, dann teile deinen Ruhm. Verweise auf die Beiträge anderer und gib Empfehlungen. Damit wirst du von anderen als Teamplayer und Führungspersönlichkeit wahrgenommen. Das zeigt Reife und Bereitschaft für einen Karriereboost.

Um deine berufliche Laufbahn voranzubringen, ist LinkedIn deine ideale Plattform. Welche Inhalte wann, mit wem, in welchen Foren und mit welcher Frequenz geteilt werden sollten, erarbeite ich gern mit dir. Gerne stehe ich dir auch bei englischsprachigen Inhalten zur Seite. Such dir hier am besten gleich einen Termin aus.

Alles Gute!

Eva

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