Tschüss XING, hallo LinkedIn!

Fünf Regeln für den Einstieg ins Social Selling auf LinkedIn

Von Cybersecurity-Insidern über lokale Champions bis hin zu Vordenkern in Sachen Diversity und Führung – auf LinkedIn tauschen sich die Experten der Welt aus und finden ihre „heimische“ Nische, ihre Community.

Keine Frage: LinkedIn hat sich zum führenden Businessnetzwerk auch für regionale Anbieter entwickelt. So hat LinkedIn mittlerweile mehr als 18 Millionen Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum und hat damit XING überholt. Weltweit gibt es über 850 Millionen LinkedIn-Nutzer. Die Tendenz ist steigend. Dabei ist die internationale Plattform viel mehr als nur eine Job-Börse oder ein Kommunikationsforum. Vor allem in der Anbahnung von Geschäftskontakten im B2B, also im Generieren von Leads, zeigt LinkedIn seine Vorzüge: 80% der B2B Marketing Leads mit Ursprung in den Sozialen Medien stammen aus LinkedIn.

1. Der Moment der Wahrheit: Wer bist du?

Wenn du auf LinkedIn erfolgreich Leads generieren möchtest, macht es Sinn, deine Präsenz auf LinkedIn – und übrigens auch im gesamten Web – unter die Lupe zu nehmen.

In den sozialen Medien bist du eine öffentliche Person. Dein Profil sollte also an deine Zielgruppe kommunizieren, in deren Worten. Wichtig ist, dass deine Zielgruppe versteht, was du anbietest. Doch nicht nur dein Profil steht unter Beobachtung. Auch die Company Page deines Unternehmens, die Profile deiner Kollegen und Mitarbeiter sind interessant für potentielle Käufer. Auf LinkedIn gilt, wie überall, der Grundsatz des Kommunikationsforschers Paul Watzlawick: Man kann nicht nicht kommunizieren. Die gesamte LinkedIn Präsenz deines Unternehmens kommuniziert nach außen, zu deinen Geschäftspartnern und Interessenten. Auch dann, wenn es sie nicht gibt.

Schau dir also genau an, welche Infos bereits über dich und dein Unternehmen auf LinkedIn (und überhaupt im WWW) öffentlich sind. Wie sieht eure Company Page aus? Wie die Profile deiner Kollegen und Mitarbeiter? Wie wird was in welchen Abständen kommuniziert?

2. Keine Eintagsfliegen: Sei regelmäßig aktiv

LinkedIn bietet hervorragende Chancen, um relevante Anfragen von Interessenten, also potentiellen Unternehmenskunden zu bekommen. Ja, richtig gelesen: Wir sprechen hier von Inbound-Leads! Natürlich kommen die Anfragen nicht durch Zauberhand und eine Strategie und ein Prozess für die Aktivitäten auf LinkedIn ist wichtig. Als Daumenregel gilt,  mindestens wöchentlich einen substanziellen Post zu veröffentlichen. Auch sonst sollte man aktiv sein. Das bedeutet: Regelmäßig mit der Zielgruppe kommunizieren, Beiträge kommentieren, mit Humor und Anerkennung nicht geizen. Kurz gesagt: Kontinuierlich aufmerksam sein!

Um die Aktivität in LinkedIn zu verstärken macht es Sinn, im Unternehmen einen Social Selling Prozess zu etablieren. Das klingt kompliziert, könnte jedoch einfach darin bestehen, auf neue LinkedIn Artikel hinzuweisen. Die sozialen Interaktionen von Kollegen (liken, sharen, kommentieren) erhöhen die Reichweite und stärken die Marke. Hier sollten (zumindest) Marketing und Vertrieb Hand in Hand gehen.

3. Das Paradox für erfolgreiches Verkaufen: Verkaufe nicht!

LinkedIn kann man sich eigentlich auch als große Party vorstellen. Man zeigt sich von seiner besten Seite, ist humorvoll, kommunikativ und gut gelaunt. Was aber stört auf einer guten Party? Genau: der Rosenverkäufer, der verlässlich immer dann auftaucht, wenn man sich gerade so richtig amüsiert! Für LinkedIn wie auch für Partys gilt daher diese eherne Regel: Verkaufe nicht!

Doch wie komme ich dann an meine Leads, wirst du fragen. Hmm. Überleg mal: Wann warst du selbst von einem Angebot wirklich begeistert? Genau. Wenn da etwas zur Verfügung gestellt wurde, was dich wirklich weiter gebracht hat, wenn da jemand großzügig und gern Service geboten hat, wenn er auf deine Anfrage geantwortet hat und verstanden hat, was du brauchst.

Kurz: Service ist das neue Verkaufen! Wenn du also auf LinkedIn zum Top-Seller avancieren willst, ist mein Rat: Zeig dich, biete Service und Informationen. Möglichst in einfach verdaubarer Form, so dass Kunden etwas damit anfangen können. LinkedIn ist die ideale Plattform für die unaufdringliche, einprägsame Präsentation der eigenen Kompetenz.

Diese Regel wird untermauert von der Studie der Boston Consulting Group¹, die besagt dass mehr als drei Viertel aller B2B-Einkäufer zunächst keinen Kontakt zu Verkäufern suchen. Sie verlassen sich auf digitale Ressourcen, wie Website, Social Media-Präsenz etc.

4. Content is King: B2B Käufer erwarten relevante Inhalte.

62 % der B2B-Käufer gaben an, dass sie sich bei der Recherche und Kaufentscheidung noch stärker auf Inhalte verlassen, als im Jahr zuvor. 44 % der Befragten gaben an, dass sie einen höheren Wert auf die Vertrauenswürdigkeit der Quelle legen.²

Informationen zu hüten wie seinen Augapfel ist keine gute Strategie mehr. In einer Welt, in der jede Information recherchierbar ist, bedeutet es für Menschen, die mit komplexen Entscheidungen zu tun haben, wirklich guten Service, alles von einem Unternehmen, an einem Ort, verfügbar zu haben. Es hilft ihnen, sich in der Fülle der Informationen zurecht zu finden und die für sie beste Wahl zu treffen.

Wer eine gute Informationen bereit stellt und klaren Nutzen bietet, wird Erfolg haben. Klasse wird dabei jedoch eindeutig höher bewertet als Masse. Laut der Content Preferences Study von 2019 sagen 65 % der Befragten, dass die Anbieter zu viel Material zur Verfügung stellen. 59 % stimmten mit der Aussage überein, dass ein Großteil des Materials nutzlos ist, und 70 % sagten, dass das Material mehr auf Stil als auf Substanz ausgerichtet ist.³

Fazit: nicht die Menge der Information ist entscheidend. Marketing Sprech und Buzzword-Bingo will niemand mehr hören. Weitschweifigkeit und Allgemeinplätze, Texte, die zu allem passen und nichts sagen, werden bestenfalls ignoriert.

Was man erwartet, ist Substanz. Idealerweise von einem Menschen, der sympathisch, humorvoll und hilfsbereit ist.

5. Kommuniziere Nutzen, nicht Produktmerkmale

Die intelligenten Märkte finden Anbieter, die in ihrer Sprache mitreden.

Cluetrain-Manifest (These 32)

Es ist eine alte Vertriebsweisheit, dass der Wurm dem Fisch schmecken muss, nicht dem Angler. Das gleiche gilt für die Kommunikation mit potentiellen Kunden. Nicht dir muss dein Angebot gefallen, sondern dem, für den es bestimmt ist. Deshalb solltest du vermeiden, Produktmerkmale in den Vordergrund zu stellen. Das schlimmste wäre, sämtliche Funktionalitäten aufzuzählen, dich in den neusten Features zu ergehen, dich in Details zu verlieren. Warum? Weil du den Informationsstand deines Gegenübers völlig falsch einschätzen, ihn komplett überfordern würdest.

Andersherum wird ein Schuh draus: Überlege dir, welche Ziele dein Gegenüber hat. Denke darüber nach, welche Aufgaben er erfüllen, welche Ergebnisse er liefern muss. Dann überlege, wie deine Produktmerkmale ihm dabei helfen, genau diese Ziele zu erreichen. Dabei hilft dir der Value Proposition Canvas, den ich gern mit dir auf deine Situation maßschneidere.

Für weitere Infos und Diskussionen bin ich gern für dich da. 

¹BCG, How Digital Leaders Are Transforming B2B Marketing, 2017

²Demand Gen, 2021 Content Preferences Survey

³ Forrester, Content Preferences Study, 201

Nur eine „message in a bottle“ oder die große Welle?

 7 Tipps zum Schreiben auf LinkedIn

Wenn du nicht willst, dass deine Nachricht verloren im großen weiten LinkedIn-Ozean treibt, gibt es neben den Hashtags noch einiges beim Schreiben zu beachten.

Hier sind meine besten Tipps:

1. Wie geht Business-Sprech in deiner Zielgruppe? Stimm dich darauf ein

Das Publikum, das LinkedIn nutzt, hat berufliches oder geschäftliches im Sinn. Daher ist es ratsam, es entsprechend zu behandeln. Zum einen sollten sich Deine Beiträge auf LinkedIn inhaltlich von deinem privaten Facebook oder Insta-Account unterscheiden. Zum anderen sollten sie auch die Tonalität in unterschiedlichen Branchen berücksichtigen: Ein Anwalt wird sich anders ausdrücken, als ein Coder. Ein PR-Mann anders als ein Landschaftspfleger.

Das bedeutet, dass Deine Inhalte themenbezogen, professionell und verbindlich gestaltet sein sollten. Es bedeutet auch, dass Du Deinen Ausdruck und die Wortwahl anpasst, wo und wann immer es nötig ist, um nicht von den Inhalten, die Du vermitteln willst, abzulenken.

2. Poste häufig genug, um wahrgenommen zu werden.

Wie bei jeder anderen Social-Media-Plattform ist es auch bei LinkedIn wichtig, den richtigen Posting Rhythmus zu finden. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Denk daran, dass LinkedIn einen Algorithmus verwendet, der bestimmt, was in den Updates deines Netzwerkes angezeigt wird. Zu häufiges Posten kann sich auch negativ auf Deine Impressionszahlen auswirken.

Wie oft Du posten solltest, findest du heraus, indem Du dich an den Top-Influencern deiner Branche orientierst. Sie posten zwar mehrmals pro Woche, aber nicht jeden Tag. Sie haben ein gutes Gespür dafür, wann es zu viel wird. Richte dich nach ihrem Beispiel.

3. Mach deine Beiträge bunt.

Textwüsten liest keiner mehr und ein bisschen Spaß darf auch auf LinkedIn sein. Achte bei deinen Beiträgen daher auf Abwechslung: Neben einem inhaltlich wertvollen Post mit Bild, schadet es nicht, einmal ein Video aus der Kaffeeküche zu posten (Chef beim Spülen des Geschirrspülers!). Daneben macht sich eine Umfrage gut. Abwechslung in deiner Contentstrategie und visuelle Elemente sorgen dafür, dass dein Beitrag im Veröffentlichungsalgorithmus von LinkedIn gut platziert wird und dein Zielpublikum auf Dich aufmerksam wird. Übrigens: Die Bildersuche muss nicht immer kompliziert sein. Auch ein Kommentar zu einem entweder auf LinkedIn oder in anderen Online-Plattformen erschienenen Artikel produziert ganz automatisch ein Bild, da der Link auch das Bild des Artikels mit importiert.

4. Achte auf Deine Überschriften

Gute Überschriften sind eine hohe Kunst und in der LinkedIn-Welt der Schlüssel zu hohen Konversionsraten. Die besten Überschriften sind vor allem kurz und auf den Punkt. Ganz besonders kreativ sind Überschriften, wenn sie Unerwartetes erzählen. Ein Beispiel, das ich kürzlich gelesen habe: „Blogs sind wie Haie“. Da war ich zu neugierig, als dass ich den Artikel nicht gelesen hätte. … Fazit: Gut gemacht! Denn auch mir hat diese Überschrift einen Grund zum Klicken gegeben.

5. Mit Links zu den richtigen Websites machst du deine Beiträge wertvoller

Neben Hashtags haben auch Links zu Meinungsführern in deiner Branche einen großen Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg deiner LinkedIn-Aktivitäten. Wenn du also an deiner „Authority“ bauen möchtest, verwende Links, um Deine Argumente zu verdeutlichen, bekannte Quellen zu referenzieren und dich damit in der Nähe von den Big Players zu positionieren.

Viel Spaß beim Posten wünscht dir

Eva

Experte UND Partylöwe: Mit Kommentaren zum Erfolg auf LinkedIn

Stell dir vor, du bist Spezialist zu einem speziellen Thema und veröffentlichst regelmäßig Artikel und Fachbeiträge zu deinem Fachgebiet. Ansonsten lebst du aber in deinem Kämmerchen und fühlst dich ziemlich wohl in deinem Einsiedlertum. Denkst du, du wirst als Experte Anerkennung finden? Wirst du zu Vorträgen oder als Gesprächspartner in einer Podiumsdiskussion eingeladen werden? Wirst du lukrative Aufträge abschließen? Wohl eher nicht. Vielleicht bist du in einer kleinen Expertencommunity gern gesehen. Aber in barer Münze wird sich dieser Austausch wohl nicht auszahlen.

Wechseln wir nun die Szenerie und begeben wir uns auf LinkedIn. Auch hier kannst du Artikel über Artikel, Blogbeitrag über Blogbeitrag veröffentlichen und die Chancen stehen nicht schlecht, dass niemand deine Texte liest. Warum wohl? Du connectest vielleicht nicht mit deinem Zielpublikum.

Und damit kommen wir auch schon auf die wichtige Funktion des Kommentierens: LinkedIn-Kommentare sind weit mehr als nur eine Nebenbeschäftigung. Richtig eingesetzt, können sie dein Netzwerk erweitern, Beziehungen aufbauen und dir neue berufliche Chancen eröffnen. In diesem Blogpost zeige ich dir, warum Kommentieren auf LinkedIn so effektiv ist:  

Expertentum braucht den Small Talk

Du denkst, LinkedIn dreht sich nur ums Posten? Falsch gedacht! Kommentare ermöglichen dir echte, persönliche Interaktionen – wie ein kurzes, privates Gespräch mit dem Autor eines Beitrags. 

Wenn dein Kommentar relevant, emotional oder inspirierend ist, bleibt dein Name hängen – und zwar nicht nur beim Autor, sondern auch bei dessen Netzwerk. Durch kontinuierliches, durchdachtes Kommentieren baust du langfristig Beziehungen auf und erweiterst dein Einflussgebiet.

Funktioniert das wirklich, oder ist das nur ein „Hack“?

Gute Kommentare sind kein kurzfristiger Trick, sondern eine bewährte Strategie. Stell dir vor, du triffst jemanden, der dich auf Anhieb beeindruckt. Genau dieses Gefühl kannst du mit deinen Kommentaren erzeugen – beim Ersteller des Beitrags den du kommentierst aber auch bei anderen Lesern.

Mit durchdachten Kommentaren kannst du Türen öffnen, von deren Existenz du vorher nichts wusstest.

Warum bekomme ich keine Reaktionen auf meine Kommentare?

Vielleicht kommentierst du schon seit Monaten, ohne dass sich etwas tut. Das liegt oft an zwei Dingen:

  1. Mangel an Substanz: Viele Kommentare sind oberflächlich oder bieten keinen Mehrwert.
  2. Fehlendes Ausdrucksstärke: In Gesprächen nutzen wir Mimik und Gestik, um Emotionen zu vermitteln. Online zählt nur der Text. Ohne Übung wirken Kommentare oft missverständlich oder emotionslos.

Die Lösung? Eine klare Strategie, wie du wertvolle Inhalte schreibst, die authentisch und fesselnd wirken.

Wie unterscheide ich mich von meinen „Kommentar-Konkurrenten“?

Die Konkurrenz bei Beiträgen mit vielen Kommentaren kann einschüchternd wirken. Aber keine Sorge: Qualität schlägt Quantität.

Von 100 Kommentaren sind vielleicht 90 belanglos. Ein durchdachter, einzigartiger Kommentar bringt dich sofort in die Top 10. Es geht nicht darum, besser als alle zu sein – sondern darum, unvergesslich zu sein.

Kleiner Tipp am Rande: KI ist hier oft nicht soo gut. Die besten Kommentare entstehen von Hand.

Wann sehe ich Ergebnisse?

Wenn du motiviert bist und regelmäßig kommentierst, kannst du erste Reaktionen innerhalb von ein bis zwei Wochen erwarten. Beziehungen brauchen jedoch Zeit. Manche Kontakte entwickeln sich sofort, andere über Monate.

Der Schlüssel ist, dranzubleiben. Mit der richtigen Technik steigen deine Chancen langfristig erheblich.

Fazit

LinkedIn-Kommentare sind dein geheimer Schlüssel zu besseren Verbindungen, mehr Sichtbarkeit und spannenden Möglichkeiten. Mit der richtigen Strategie machst du aus jeder Interaktion einen bleibenden Eindruck.

Hast du jetzt Lust darauf bekommen, deine Expertise mit dem perfekten Touch Party Talk hervorzuheben? Gern zeige ich dir, wie du die häufigsten Fehler vermeidest und schnell sichtbare Ergebnisse erzielst. Ich freue mich auf das Gespräch mit dir. Such dir am besten hier gleich einen Termin für ein Telefonat mit mir aus.

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Das neue Zusammenspiel: Social Marketing löst Telemarketing ab und wird messbare erste Vertriebsinstanz

LInkedIn, YouTube oder Podcast: Was ist Ihre Plattform?

Wie können Sie als ein Anbieter unter vielen die wachsende Tendenz zur Onlinerecherche zu Ihrem Vorteil nutzen? Ganz einfach: Seien Sie im Web als sichtbar und bieten Sie relevante Inhalte an. Dazu sollte Ihre Inhalte genau auf die Informationsbedürfnisse Ihrer Zielkunden abgestimmt sein. Und Onlinepräsenz bedeutet hier nicht nur Ihre Website: Ganz wichtig sind die Profile Ihrer Mitarbeiter in den großen Businessplattformen wie auch Ihre Unternehmensseite dort.

Telemarketing Mitarbeiter entwickeln sich zu Social Selling Profis

Das Onlinemarketing übernimmt dabei mehr und mehr die Rolle, die früher die Inside-Sales Mitarbeiter oder das Telemarketing innehatten. Über LinkedIn und relevanten Content wecken Sie Aufmerksamkeit und ziehen Besucher auf Ihre Website. Durch individuelle CTAs (Call to Actions) und Downloadangebote filtern Sie nach Interessen und bekommen die für Sie wichtigen Opt-ins. Idealerweise bekommen Sie bereits die jetzt schon ganz spezifische Kundenanfragen. Doch auch wenn diese noch auf sich warten lassen, ist das kein Drama. Jeder, der noch nicht so weit ist, wird einfach weiter mit den richtigen Inhalten versorgt.

Die Aufgaben des Telemarketings haben sich also drastisch verändert. Kommunikationsstarke Mitarbeiter telefonieren nicht mehr. Cold calls, wie sie im komplexen B2B noch vor 10 Jahren üblich waren, entsprechen nicht mehr der Business-Etiquette. Was jetzt zählt, sind regelmäßige Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Mitarbeiter weisen auf interessante Kundenveranstaltungen hin, weisen auf relevante Inhalte hin und dienen als qualifizierte erste Ansprechpartner. Sie leiten auch konkrete Anfragen an den passenden Kollegen weiter. Daneben bespielen sie auch die Beziehungsebene und lassen etwas aus dem Unternehmensalltag sehen: Da gibt es viel zu erzählen: der neue Kollege ist endlich da. Schnuffi, die Unternehmenskatze hat einen neuen Lieblingsmenschen, der Chef hat beim Rafting eine echt gute Figur gemacht. Gemeinsam mit Ihren Vertriebskollegen repräsentieren Sie das Unternehmen nach außen und vermitteln so das Bild eines Unternehmens. Menschlich. Fachlich kompetent. Kommunikativ. Serviceorientiert.

Marketing wird die erste Vertriebsinstanz

Der Vertrieb hat das Marketing lange Zeit etwas abfällig mit dem Produzieren von netten Bildchen oder dem Verteilen von Kugelschreibern auf Messen gleichgesetzt. Dies hat sich im Zeitalter der Messbarkeit der Aktivitäten stark verändert. Das moderne Marketing ist nun die Instanz am Anfang des sogenannten ‚Leadtrichters‘. Es ist für das Produzieren und Qualifizieren von sogenannten ‚Leads‚ zuständig, also dafür, möglichst viele potenzielle Kunden zu identifizieren und auf ihre Reise durch den Leadtrichter zu schicken. Die Prozesse und Methoden, die es dabei ergreift, werden immer transparenter und machen den Beitrag des Marketing am Vertriebserfolg eindeutig messbar. Je mehr qualifizierte Leads vom Marketing gewonnen werden, desto mehr Umsatz kann der Vertrieb generieren.

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Die perfekte Info: Wen interessiert was?

Play a new tune - it is not too late

Der Ton macht nicht nur die Musik. Er sollte auch das Publikum ansprechen.

Bei komplexen Kaufentscheidungen gibt es nicht nur den einzelnen Entscheider. Vielmehr haben wir es mit einem ganzen Gremium von Verantwortlichen zu tun, die die Entscheidung für einen neuen Anbieter maßgeblich mit beeinflussen.

Da ist zum einen der Geschäftsführer: Er setzt die Unterschrift unter den Vertrag, er weiß grob, worum es geht, kennt aber die Details der Anforderung nur im Hinblick auf die Ziele, die er damit erreichen will. Dann gibt es den Leiter der Abteilung, für die die neue Lösung gedacht ist. Oft vertraut er auf seinen Stellvertreter, der sich tief in die Einzelheiten hineindenkt, Anforderungen sammelt und den Überblick über die infrage kommenden Anbieter hat. Meist macht diese Person die Anbieterrecherche. Des Weiteren gibt es den technischen Entscheider, der dafür sorgt, die Lösung technisch bzw. von Seiten der IT dem Unternehmen anzupassen. Nicht zu vergessen: Der Einkäufer, der das Projekt von der Kostenseite aus betrachtet.

All diese Menschen suchen nach für sie passenden Informationen und haben sogar in den unterschiedlichen Phasen auf ihrem Weg zur Entscheidungsfindung jeweils andere Informationsanforderungen. Der Geschäftsführer braucht Sicherheit: Der Anbieter sollte bei einem Unternehmen der gleichen Branche bereits ein ähnliches Projekt implementiert haben. Er ist meist mit einer Hochglanz-Kundenreferenz zufrieden. Im Gegensatz dazu sucht der IT-Verantwortliche die technischen Details. Der fachliche Entscheider will Empfehlungen von Experten lesen, um die richtige Wahl zu treffen.

Mit dem Value Proposition Canvas versetzt Du dich als Anbieter in die Lage jeder Person, die am Entscheidungsprozess beteiligt ist. Du stellst dir ganz bewusst die Fragen: Mit welchen Herausforderungen hat diese Person täglich zu tun? Welche Aufgaben muss sie erfüllen, welche Ziele muss sie erreichen? Was will sie auf jeden Fall vermeiden? So entwickelst Du Schritt für Schritt die passgenauen Inhalte für jeden Ansprechpartner, der an der Entscheidung für die neue Dienstleistung, das neue Produkt beteiligt ist.

Möchtest Du Deinen Vertrieb mit einem passenden LinkedIn Messaging für jeden Entscheidertyp unterstützen?

Das neue Messaging: Positionierung statt Bauchladen

Klar, wer mehr anbietet, kann mehr verkaufen. Es ist verständlich, dass Unternehmen oft dem Irrglauben verfallen, Marktpotenzial zu verlieren, wenn sie sich zu stark positionieren. Das Gegenteil ist der Fall!

Unternehmen, die auch in der schönen neuen digitalen Welt erfolgreich sein möchten, sollten etwas zu sagen haben: Zu einem ganz speziellen Thema. Für eine klar definierte Branche. Klar zugeschnitten auf einen Ansprechpartner, der ein spezifisches Problem zu lösen hat. Ihm sollten sie zeigen: Wir kennen uns aus in deinem Problem. Wir wissen, womit du es zu tun hast. Wir können helfen. Über diese Expertise – verschlagwortet mit Keywords – werden Sie von denen gefunden, die genau Ihre Kompetenz suchen.

Der Wandel zum Lösungsanbieter (das bedeutet: Lösungen anzubieten, keine Produkte!) bringt also unweigerlich die Frage nach der Positionierung mit sich. Zeigen Sie in Ihrem Wissensbereich Autorität und Kompetenz. Beides muss sehr prägnant kommuniziert werden. Je klarer Sie Ihre Kernkompetenz formulieren, desto klarer heben Sie sich vom Wettbewerb ab und werden als Spezialist wahrgenommen. Nur als Autorität für Ihr Thema bekommen Sie Lösungskompetenz zuerkannt.

Wenn Sie sich also vornehmlich im herstellenden Mittelstand bewegen und dort besonders viel Erfahrung bei der Implementierung von Enterprise-Resource-Planning-(ERP)-Systemen gesammelt haben, sollten Sie genau das kommunizieren und sich für diese Zielgruppe als Partner der Wahl empfehlen. Durch Ihren Expertenstatus vermeiden Sie die Gefahr, im Preiskampf mit Mitbewerbern unterzugehen. Zudem können Sie interne Prozesse, wie etwa die Angebotserstellung oder die Kalkulation von Projekten, effizienter gestalten und werden sich im Laufe der Zeit zum anerkannten Experten auf Ihrem Gebiet entwickeln.

Kontaktieren Sie mich gerne, damit wir eine Positionierung für Sie erarbeiten. Einfach hier einen Termin für ein erstes Gespräch buchen. Ich freue mich auf Sie!